Verkehr

Freie Bahn für Neubau von Duisburger Brückenzug

Der Karl-Lehr-Brückenzug ist in die Jahre gekommen. Immer wieder muss repariert werden, die Anzahl der Fahrspuren wurde reduziert, Staus sind die Folge.

Der Karl-Lehr-Brückenzug ist in die Jahre gekommen. Immer wieder muss repariert werden, die Anzahl der Fahrspuren wurde reduziert, Staus sind die Folge.

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Der VRR bewilligt Millionen für den Karl-Lehr-Brückenzug über den Duisburger Hafen. Der dringend erforderliche Neubau rückt näher.

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Es kann los gehen mit dem Neubau des Karl-Lehr-Brückenzuges zwischen Kaßlerfeld und Ruhrort. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat insgesamt 97,2 Millionen Euro bewilligt für die Beschleunigung der DVG-Linie 901 und die Zugsicherung. Darin enthalten ist auch der auf den Nahverkehr entfallende Anteil an den Kosten für den Bau von zwei neuen Brücken und eines Dammes, der eine alte Überführung des Brückenzuges ersetzen wird.

Auf rund 110 Millionen Euro werden die Gesamtkosten für den Brückenschlag auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung über den Hafen geschätzt. Außer VRR-Mitteln gibt es auch Geld von der Bezirksregierung. Der städtische Eigenanteil dürfte bei rund 25 Mio Euro liegen.

Mit der Bewilligung der VRR-Mittel kann jetzt der Rat grünes Licht geben für das Brückengroßprojekt. Die Arbeiten müssen europaweit ausgeschrieben werden, der Baubeginn wird für 2019 angestrebt. Auf „fünf bis sechs Jahre“ schätzt der städtische Brückenexperte Ulrich Grupe die Bauzeit. Aber nach zwei bis drei Jahren könnten die Autofahrer bereits Abschied vom Engpass nehmen, weil der Neubau neben den alten Brücken gebaut wird und schon nutzbar ist, bevor er an die Stelle der alten Überführungen verschoben wird.

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