Tippkick-Turnier

Fingerspitzen-Kick mit Duisburger Promis auf dem Sonnenwall

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Tipp-Kick-Turnier: Bernard Dietz, Elisabeth Evertz, Carsten Tum und Sarah Philipp (v.l.) spielten mit für den gutem Zweck.

Tipp-Kick-Turnier: Bernard Dietz, Elisabeth Evertz, Carsten Tum und Sarah Philipp (v.l.) spielten mit für den gutem Zweck.

Foto: Udo Gottschalk

Duisburg.   Für den guten Zweck machten vier Duisburger Promis mit dem Tippkick-Turnier. Zu verteilen galt es 7000 Euro der Wohnungsgenossenschaften.

Der Ball ist zwölfeckig und ein Spiel dauert zwei Mal fünf Minuten. Zu einem spannenden Tipp-Kick-Turnier ließen sich am Samstag Elisabeth Evertz, die Inhaberin der Buchhandlung Scheuermann, die SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp, der Dezernent für Stadtentwicklung Carsten Tum und MSV-Legende und Vorstand des Zweitliga-Aufsteigers Bernard Dietz herausfordern. Dabei spielten sie nicht nur um die Ehre, sondern auch um einen möglichst großen Anteil an den 7000 Euro Preisgeld für gemeinnützige Organisationen ihrer Wahl. Ausgerichtet hatte den Fingerspitzen-Fußball-Spaß die Arbeitsgemeinschaft der acht Duisburger Wohnungsgenossenschaften und gespielt wurde vor dem Spielwarengeschäft Rosskothen auf dem Sonnenwall.

Grüne Spielfläche weckt das Kind im Manne

„Born to be child“ hatte Inhaber Boris Rosskothen auf seinem T-Shirt stehen und auch in vielen Passanten weckte der Anblick des Tisches mit der grünen Spielfläche spontan das Kind im Manne. Sie blieben stehen, schwelgten in Tipp-Kick Erinnerungen und versorgten die Spieler mit guten Ratschlägen.

„Schönes Spiel aber zu wenig Tore“, beschwerte sich Bernard Dietz bei Tipp-Kick Experten und Schiedsrichter Jens Schüring, „genau wie beim MSV ist das ja hier.“ Um das zu ändern postierte er seinen Spieler mit dem Zebrastreifentrikot direkt vor Phillips 16-Meter-Raum und schoss blitzschnell aufs Tor der Landtagsabgeordneten. „Moment mal“, protestierte die lachend, „Herr Dietz, den Ball hätten sie doch gar nicht spielen dürfen, der lag auf schwarz, das war meiner.“ „Hab ich gar nicht so drauf geachtet, welche Farbe jetzt oben ist“, räumte der Europameister von 1980 mit verlegenem Lächeln ein. Die reine Spielfreude hatte ihn mitgerissen, dafür zeigte auch der Schiedsrichter Verständnis und ließen weiterlaufen.

Baudezernent Carsten Tum hat die Nase vorn

Am Ende hatte Carsten Tum, der wohl als Kind heimlich geübt hatte, die Nase ganz weit vorn. Im Finale erwies er sich als „harter Brocken“, ließ seinem Torwart flattern, um die Gegnerin zu verwirren und besiegte Elisabeth Evertz schließlich deutlich mit 6 zu 1. Im kleinen Finale nahm zuvor Sarah Philipp nach ausgesprochen zähem Ringen durch Golden Goal beim Elfmeterschießen Dietz den dritten Platz ab. „Ich habe gegen Bernard Dietz im Fußball gewonnen, was will man mehr?“, jubelte die Dritt-Platzierte beim Händeschütteln.

Die Gutscheine über die einzelnen Spenden gab es aus der Hand von Dietmar Vornweg, dem Sprecher der Wohnungsgenossenschaften. Dietz bestimmte seine 1500 Euro für den Lernbauernhof Ingenhammshof, Philipps 1700 Euro bekommt die Initiative „Immersatt“, Everts 1800 Euro gehen an das Kinder-und Jugendhospiz St. Raphael, und Tum unterstützt mit seiner Siegprämie von 2000 Euro das Frauenhaus der Diakonie.

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