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Feuerwehr Duisburg: Brand in Wohnhaus – dramatischer Einsatz

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Mehrere Löschzüge der Feuerwehr Duisburg rückten am späten Dienstagabend zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Walsum-Vierlinden aus.

Mehrere Löschzüge der Feuerwehr Duisburg rückten am späten Dienstagabend zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Walsum-Vierlinden aus.

Foto: Foto / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Feuerwehr hat 18 Personen aus einem verrauchten Mehrfamilienhaus in Vierlinden gerettet, mehrere über eine Leiter. Dennoch gab es Verletzte.

Von dramatischen Szenen im Walsumer Stadtteil Vierlinden berichtet der Lagedienst der Feuerwehr Duisburg: Einsatzkräfte der Wachen 3 (Duisburger Straße) und 4 (Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße) rückten am späten Dienstagabend zu einem stark verqualmten Mehrfamilienhaus an der Römerstraße aus.

Zu dem fünfgeschossigen Gebäude mit zwölf Wohneinheiten wurden die Retter laut Leitstelle um 22.14 Uhr wegen eines Kellerbrandes gerufen. Der Treppenraum war wegen des Feuers im Keller „voll verraucht“, weshalb zahlreichen Bewohnern der Weg ins Freie versperrt war: „Mehrere Personen standen im vorderen und im hinteren Bereich an verrauchten Fenstern und riefen um Hilfe“, heißt es im Einsatzbericht der Leitstelle.

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Einige Bewohner hatten es zwar eigenständig ins Freie geschafft, aber die Wehrleute retteten nach eigenen Angaben 18 Personen aus den verqualmten Bereichen, „sieben davon über die Drehleiter, acht über den Treppenraum, und drei sind selbstständig über den Balkon herunter geklettert“. Zwei Trupps waren mit Atemschutz und Stahlrohren zur Menschenrettung ins Haus vorgestoßen. Ihre Kameradinnen und Kameraden sicherten mit Hilfe einer maschinellen Belüftung den ersten Rettungsweg. So konnten sie später das komplette Gebäude räumen.

Nach der Erstversorgung der Patienten brachten Sanitäter zwei Verletzte ins Krankenhaus, eine Frau erlitt demnach eine Rauchgasvergiftung.

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Im Nebengebäude war eine Bäckerei stark verraucht. Als Einsatzkräfte diese belüfteten, stellten sie dort eine geborstene Wasserleitung fest.

Die Ursache des Kellerbrandes ermittle nun die Polizei. An diese übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle um 1 Uhr. Es waren laut Leitstelle „insgesamt 63 Einsatzkräfte der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr sowie 21 weitere Kameraden des Löschzuges 310 zur Wachbesetzung auf der Feuerwache in Hamborn im Einsatz“.

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