Veranstaltung

Fassanstich zur ersten Duisburger Wiesn im Mercatorviertel

Auf Holzbänken genießen Besucher an der Amhütte ihr Bier und kalte Speisen wie Brezeln oder Weißwurst. Eine halbe Maß gibt’s für 5 Euro.

Foto: DANIEL ELKE

Auf Holzbänken genießen Besucher an der Amhütte ihr Bier und kalte Speisen wie Brezeln oder Weißwurst. Eine halbe Maß gibt’s für 5 Euro. Foto: DANIEL ELKE

Duisburg.   Im Mercatorviertel feiern Besucher bis zum 22. Oktober die bayerische Gaudi in einer Almhütte. Weitere Veranstaltungen auf Brachfläche geplant.

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O’zapft is: Stilecht in Lederhosen und mit beherztem Schlag eröffnete Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer gestern die erste Duisburger Wiesn im Mercatorviertel. Bis Ende Oktober feiern und schunkeln Besucher in der Almhütte.

Wer’s genau nimmt, kommt beim Begriff der „Wiesn“ ins Stutzen. Schließlich steht die doppelstöckige Holzhütte nicht auf grünem Grund, sondern mitten im Sand. „Beachn“ wäre wohl passender für das erste Duisburger Oktoberfest, das die Leute auf die Brachfläche am Rande der Innenstadt locken soll. Bis dort nämlich die Bagger für die Bauarbeiten im Sommer 2018 anrollen, soll die Fläche optimal genutzt werden – so der Plan. „Beim Mercator-Beach hat uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt Bernd Wortmeyer. Die Wohnungsgesellschaft kümmert sich federführend um die Entwicklung des neuen Viertels.

Den Fassanstich am Mittag verfolgten jedoch nur wenige Besucher von den Bierbänken aus. „Wir erwarten hier keine gastronomischen Überschüsse, sondern wollen die Duisburger an das neue Quartier heranführen“, sagt Wortmeyer. Weitere Veranstaltungen kann er sich etwa zu Karneval vorstellen. Dem Weihnachtsmarkt auf der Königstraße wolle man „auf keinen Fall Konkurrenz machen“. Vielmehr sollen zwei Keller, die nun freigelegt wurden, für öffentliche Führungen zugänglich gemacht werden.

„Dirndl und Lederhose wären schön, sind aber keine Pflicht“

Bis 22. Oktober erwartet die Besucher in der Almhütte Live-Musik mit dem Alm Duo und einem DJ, Benediktiner Bier aus der Klosterbrauerei Ettal und bayrische Schmankerln. „Dirndl und Lederhose wären schön, sind aber keine Pflicht“,sagt Gebag-Sprecherin Gerhild Gössing.

Die Gaudi öffnet jeweils mittwochs bis sonntags von 14 bis 22 Uhr. Abends könnte es allerdings voll werden, deshalb seien Reservierungen erforderlich. „Für dieses Wochenende ist die obere Etage bereits ausgebucht.“ Willkommen sind übrigens auch geschlossene Gesellschaften, so „Wiesn-Wirt“ Dennis Kessmeyer, „dafür haben wir die beiden Ruhetage am Montag und Dienstag reserviert.“

Anfragen ab zwei Personen nimmt der Wiesn-Wirt ab sofort unter 0177-334 40 18 oder mail@kessmeyer-consult.com entgegen.

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