Meisterschaft

Fahrradkuriere fahren in Duisburg um die Wette

Philipp Surmann (links), Klaudia Sczendzina und Michael Merz organisieren die Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere.

Philipp Surmann (links), Klaudia Sczendzina und Michael Merz organisieren die Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Vom Duisburger Rheinpark aus starten die Fahrer am Wochenende für die Deutsche Meisterschaft der Fahrradkuriere durch die Stadt.

Es ist jetzt fast ein Jahr her, dass Klaudia Scendizina, Michael Merz und Philipp Surmann bei der deutschen Meisterschaft der Fahrradkuriere in Greifswald teilgenommen und gewonnen haben. Mit ihrem Sieg holten die drei Kuriere der Pony Riders auch die diesjährige Meisterschaft nach Duisburg.

Der Wettkampf startet am Samstag um 10 Uhr und endet Sonntagnachmittag mit einer großen Siegerehrung im Rheinpark. Wer zuschauen möchte, kann das gerne tun. Den Teilnehmern steht es frei, ihr eigenes Fahrrad auszuwählen. Abgesehen von Elektro-Fahrrädern ist alles erlaubt. Die 130 Teilnehmer aus ganz Europa werden eine Liste mit Adressen bekommen, die sie schnellstmöglich beliefern müssen. „In unserer Sportart muss man nicht nur Radfahren, sondern auch strategisch klug vorgehen“, sagt Michael Merz, einer der Gründer der Pony Riders. Der Duisburger freut sich über die Meisterschaft in seiner Heimatstadt: „Für uns ist diese Veranstaltung eine Chance zu zeigen, in was für einer schönen Stadt wir leben. Duisburg hat viele sehr schöne Orte, die wir auch mit in die Strecke eingebaut haben.“

Die Kuriere lernen bei ihrer Tour hauptsächlich Hochfeld und Wedau kennen. Über 25 Sponsoren und 50 freiwillige Helfer unterstützen die Organisatoren dabei, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Philipp Surman freut sich schon auf das Wochenende: „Wir haben gute Freunde durch die Wettkämpfe kennen gelernt. Wir sind eine Art Familie geworden und ich freue mich, die Leute wiederzusehen. Außerdem ist richtiger Konkurrenzkampf sogar bei der Weltmeisterschaft selten“, weiß Surmann. „Hier passt die Meisterschaft hin, denn die Mentalität der Fahrradkuriere und die der Menschen aus dem Ruhrpott ist ähnlich: Bei beiden steht die Weltoffenheit und der Gemeinschaftssinn im Mittelpunkt“, findet Klaudia Scendizina.

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