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Duisburg: In Huckingen gibt es jetzt handgemachte Macarons

Macarons in allen Farben: Macaronist Inhaberin Büsra Polat zeigt eine Auswahl ihrer selbst gebackenen Baiserkekse.

Macarons in allen Farben: Macaronist Inhaberin Büsra Polat zeigt eine Auswahl ihrer selbst gebackenen Baiserkekse.

Foto: Michael Dahlke / FUNKE Foto Services

Duisburg-Huckingen.  Macarons in allen Farben und Geschmacksrichtungen, einzeln oder als mehrstöckige Pyramide: Das gib es seit gut einer Woche im Macaronist.

Hellgrau gestrichene Wände, eine weiße Theke mit hellem Holz und pastellfarbener Blumen-Deko. In der Vitrine Macarons in allen Farben und Geschmacksrichtungen. Vor einer Woche hat Büsra Polat ihren Showroom mit kleinem Café „Macaronist“ auf der Düsseldorfer Landstraße in Huckingen eröffnet. Dort dreht sich alles um die kleinen, bunt gefüllten Baiserkekse.

20 verschiedene Füllungen

Eigentlich hat Büsra Polat in der Türkei Theologie studiert. Nach der Geburt ihrer Tochter hat sich die heute 31-Jährige aber wieder mit ihrer Leidenschaft, dem Backen, beschäftigt. „Ich habe vieles ausprobiert, bis ich angefangen habe, selbst Macarons zu machen“, sagt Büsra Polat. „Meine Freundinnen haben mich dann darin bestärkt, die Macarons auch zu verkaufen.“ In Istanbul hat die zierliche junge Frau dann mehrere Konditoreien mit ihrem süßen, glutenfreien Gebäck beliefert. 20 verschiedene Füllungen hat sie im Angebot. „Außerdem haben wir uns auf Messen präsentiert und von dort kamen dann weitere Bestellungen.“ Um ihre Macarons, die hauptsächlich aus Mandelmehl, Eiweiß und Zucker bestehen, weiter bekannt zu machen, zeigt Büsra zusammen mit ihrer Schwester Kübra Eker Fotos ihrer Kreationen auf Instagram. Knapp 14.000 folgen der Seite macaronist16. Über die Seite erfolgen bisher auch die Bestellungen.

Vor zwei Jahren stand dann der Umzug aus Istanbul in ihre Heimatstadt Duisburg an. Zusammen mit ihrem Mann hat sie hier dann nach einem passenden Ladenlokal gesucht und die Räumlichkeiten an der Düsseldorfer Landstraße 239 gefunden. Nach neun Monaten Planung und Renovierungsarbeiten stand Ende Januar dann endlich die Eröffnung an. „Eigentlich wollte ich erst nur einen Showroom haben. Aber dann haben wir uns doch dazu entschlossen, die Macarons auch vor Ort zu verkaufen“, sagt die junge Mutter. Und das Mandelgepäck passt halt am besten zu einer Tasse Kaffee, die es im Macaronist in vielen Variationen gibt.

Backen auf Bestellung

Ein Schaukelstuhl, verziert mit Seidenblumen und weichen Kissen und mehrere kleinere Sitzgruppen mit kleinen Tischen gibt es in dem Café – eine einladende Eingangstür allerdings nicht. „Mein Vermieter hat mir hier eine Art Kellertür eingebaut“, ärgert sich Büsra Polat. „Ich hoffe doch sehr, dass die noch ausgetauscht wird. Von außen kann man den Eingang kaum als solchen erkennen.“ Dafür ist das Schaufenster groß und es gibt freie Sicht auf die pastellfarbenen Macarons. „Wir haben erst seit einer Woche geöffnet, aber vor allem am Nachmittag kommen schon viele Kunden zu uns“, freut sich die Inhaberin, die fast rund um die Uhr arbeitet. „Ich backe täglich und stehe ungefähr 17 Stunden hier im Laden.“ Und das ganz ohne zu Naschen. „Ich esse keine Macarons mehr. Wenn ich beim Backen den Geruch in der Nase habe, dann reicht mir das schon.“

Gebacken wird neben der täglichen Auslage hauptsächlich auf Bestellung. Ein Macaron kostet 1,25 Euro. Im Angebot gibt es Pyramiden mit 42, 75 oder 210 Macarons. „Wir backen vor allem für Hochzeiten, Babyshower-Partys, Geburtstage und Firmenevents“, sagt Büsra Polat.

So gibt es im Macaronist neben den Pyramiden auch Gastgeschenke im Angebot. In durchsichtige Kugeln, die an Christbaumschmuck erinnern, passt jeweils ein Macaron. „Das Gebäck wird dann mit Schleifenband und entsprechender Beschriftung verpackt“, sagt Polat. Ihre Liebe zum Detail wird auch im Laden selbst sichtbar. In der Türkei hat sie extra Frühlingsblüten aus Seide anfertigen lassen – natürlich in Pastelltönen. „Wenn die Lieferung endlich bei uns ankommt, dann wird das Café noch gemütlicher“, freut sich die Gründerin.

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