Sommerkino

Elmar Wepper präsentiert in Duisburg seinen neuen Film

Prominente Gäste im Sommerkino: Schauspieler Elmar Wepper (r.) und Regisseur Florian Gallenberger (l.) unterhielten sich mit Sommerkino-Macher Kai Gottlob.

Prominente Gäste im Sommerkino: Schauspieler Elmar Wepper (r.) und Regisseur Florian Gallenberger (l.) unterhielten sich mit Sommerkino-Macher Kai Gottlob.

Foto: Thomas Berns

Duisburg.   Schauspieler Elmar Wepper und Regisseur Florian Gallenberger haben ihren neuen Film „Grüner wird’s nicht...“ im Duisburger Sommerkino vorgestellt

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Lobende Worte sind Balsam für die Seele. Und nachdem Florian Gallenberger gemeinsam mit Schauspieler Elmar Wepper seinen neuen Film „Grüner wird’s nicht sagte der Gärtner und flog davon“ vorgestellt hatte, wollte er am Donnerstagabend noch ein paar grundsätzliche Anmerkungen zum Stadtwerke-Sommerkino machen. „Ich war schon in so vielen Kinos zu Gast. Aber so etwas wie hier, habe ich noch nicht gesehen: Das ist großartig!“ Ein Jubelsturm des Publikums brach los. Das wehrte Gallenberger mit einer Geste ab und sagte mit Blick auf Wepper: „Eigentlich müssten wir klatschen.“

Knapp 1000 Besucher waren in die Gießhalle gekommen, um die prominenten Gäste und deren Werk zu erleben. Als „NRW-Premiere“ hatte der Filmverleih Majestic den Abend im Vorfeld beworben – was sich aber als Etikettenschwindel erwies. Der Film wurde bereits zwei Tage vorher im Rahmen der „Seniorenkino“-Vorstellung in der Essener Lichtburg gezeigt.

Um 21.40 Uhr trat Sommerkino-Macher Kai Gottlob dann mit seinen beiden Gästen auf die Gießhallen-Bühne. Elmar Wepper verriet, dass er nicht ständig auf dem Sprung nach neuen Drehbüchern und dem nächsten Projekt sei. „Mir sind inzwischen auch die Lebensbereiche sehr wichtig, die nichts mit Kino zu tun haben“, sagte der 74-Jährige mit Blick auf Familie und Hobbys und ergänzte: „Ich liebe es, auch mal Zeit zum Nichtstun zu haben.“ Sofort brandete anerkennender Applaus vieler Zuschauer auf.

Mit Blick auf die Zusammenarbeit in diesem Team sagte Wepper, dass es auch in einer schwierigen und umkämpften Branche wie der des Films möglich sei, richtige Freunde zu finden. Gallenberger sei so einer. Der strahlte ob dieser Worte. Als Gottlob ihn dann fragte, was er sich für seinen neuen Film erhoffe, antwortete der Regisseur: „Unser Ziel war, dass jeder Zuschauer nach dem Film ein Stück weit glücklicher ist, als er es vorher war.“

Nach dem knapp zweistündigen Film lässt sich knapp feststellen: Dieses Vorhaben wurde in die Tat umgesetzt. „Grüner wird’s nicht...“ trifft sein Publikum mitten ins Herz. Das liegt an den starken schauspielerischen Leistungen – allen voran von Wepper, aber auch seinen Mitstreiterinnen Emma Bading, Dagmar Manzel und Monika Baumgartner. Aber auch die Luftbilder von Gärtner Schorsch, der mit seinem roten Doppeldecker aus dem tristen, existenzbedrohenden Alltag in Richtung Nordkap flieht, bieten spektakuläre Bilder aus der Vogelperspektive.

Der Film ist ab 30. August auch im Filmforum am Dellplatz zu sehen.

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