Ein Apotheker-Garten für den Innenhafen

Innenhafen.   Vor dem Kultur- und Stadthistorischen Museum soll ein Apotheker-Garten entstehen, in Anlehnung an historische Klostergärten. Auf einem alten Stadtplan ist zu sehen, dass sich in der Nähe der Karmelkirche früher ein Kloster befand – samt Heilpflanzen. Auch am Innenhafen wuchsen in einem quadratischen Beet Kräuter. „Wir wollen den Apothekergarten neu interpretieren und gleichzeitig eine pflegeleichte Fläche schaffen, um die Aufenthaltsqualität zu steigern“, erklärt Katharina Kroog vom Amt für Umwelt und Grün. Die Politiker der Bezirksvertretung sollen am kommenden Donnerstag, 31. August, über die Vorlage abstimmen. Die Maßnahme soll mit Mitteln aus dem Integrierten Handlungskonzept finanziert werden und etwa 200 000 Euro kosten.

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Vor dem Kultur- und Stadthistorischen Museum soll ein Apotheker-Garten entstehen, in Anlehnung an historische Klostergärten. Auf einem alten Stadtplan ist zu sehen, dass sich in der Nähe der Karmelkirche früher ein Kloster befand – samt Heilpflanzen. Auch am Innenhafen wuchsen in einem quadratischen Beet Kräuter. „Wir wollen den Apothekergarten neu interpretieren und gleichzeitig eine pflegeleichte Fläche schaffen, um die Aufenthaltsqualität zu steigern“, erklärt Katharina Kroog vom Amt für Umwelt und Grün. Die Politiker der Bezirksvertretung sollen am kommenden Donnerstag, 31. August, über die Vorlage abstimmen. Die Maßnahme soll mit Mitteln aus dem Integrierten Handlungskonzept finanziert werden und etwa 200 000 Euro kosten.

Auf einer Tafel ist noch zu sehen, dass in dem Bereich, der jetzt mit Rasen und Buxbäumen gestaltet ist, auch einmal Kräuter wuchsen. Allerdings kamen die Mitarbeiter mit der Pflege nicht mehr hinterher. Geblieben ist der Obstbaum-Bestand. „Kirschen haben eine blutreinigende Wirkung und einen positiven Effekt für die Poren“, lautet eine Erklärung. „Birnen wirken antiseptisch und harntreibend“ eine andere. Zukünftig soll der Klostergarten rund 2000 Quadratmeter umfassen. „Durch die Erweiterung rückt die Bestandsfläche näher an den Spielbereich und die Promenade heran“, heißt es in den Plänen. „Das ist natürlich alles mit dem Museum, dem Internationalen Zentrum, aber auch mit dem Marina-Markt abgestimmt. Es bleibt genug Platz“, betont Katharina Kroog. Naturfreunde könnten indes alte Obstsorten, Wiesenblumen und Kräuter entdecken. Bestehende alte Bäume werden in das Konzept integriert. Vier Betontische mit Bänken und Hockern sollen Möglichkeiten zum Verweilen bieten. Familien könnten den Platz als Treffpunkt nutzen, während die Kinder auf dem Spielplatz schaukeln, rutschen oder klettern. „Wenn wir uns den Urban Gardening-Trend anschauen, wissen wir, dass Leute solche Flächen schätzen“, so Katharina Kroog. Das 25 mal 25 Meter große Quadrat ist durch einen Baumhain erkennbar.

Vorausgesetzt, die Politiker stimmen zu, könnten die Anträge für die Fördergelder gestellt werden. Die Bauarbeiten könnten dann im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

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