Gesundheit

Duisburger Podologin gibt Tipps für gesunde Füße

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Die Duisburger Podologin Nicole Ewers bei einer Behandlung.

Die Duisburger Podologin Nicole Ewers bei einer Behandlung.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Nicolé Ewers versorgt Patienten als Podologin in Duisburg-Duissern. Sie verrät, welche einfachen Maßnahmen die Füße gesund halten können.

Mehr als 5000 Schritte pro Tag legt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich zurück. Doch wenn der Fuß schmerzt und das Laufen zur Belastung wird, unternimmt kaum jemand etwas dagegen – das ist zumindest die Beobachtung von Nicolé Ewers. Seit über 15 Jahren arbeitet sie als Podologin in Duisburg.

In ihrer Praxis in Duissern versorgt Ewers Patienten mit verschiedenen Fußerkrankungen wie Nagelpilz, Fersensporn oder diabetischem Fußsyndrom. Anders als kosmetische Fußpfleger ist sie auf die Behandlung dieser Beschwerden spezialisiert. „Der kosmetische Fußpfleger darf nur gesunde Füße behandeln“, erläutert Ewers. Der Unterschied zwischen kosmetischer und medizinischer Fußpflege sei vielen Menschen jedoch nicht bekannt.

Duisburgerin entschied sich für umfangreiche Podologie-Ausbildung

Dass sich die beiden Berufe unterscheiden, weiß Nicolé Ewers aus erster Hand: Sie hat selbst als kosmetische Fußpflegerin gearbeitet, bevor sie die Ausbildung zur Podologin angegangen ist. „Das Ganze ist extrem umfangreich“, sagt Ewers über die zwei- bis dreijährige Ausbildung. 2000 Theoriestunden müssen angehende Podologen hinter sich bringen, hinzu kommen 1000 Stunden Praxiserfahrung.

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Dabei lernen die Auszubildenden, welche Beschwerden in der Fußregion auftreten können und was die Ursachen dafür sind. „Frauen mit engen Schuhen leiden zum Beispiel häufig an eingewachsenen Nägeln“, erklärt Nicolé Ewers. Auch falsch angelegte Kompressionsstrümpfe können zum Problem werden, wenn sie beispielsweise den Blutfluss abschnüren.

Tipps für gesunde Füße

Damit die Füße gesund bleiben, hat Ewers einige Tipps, die sich mit wenig Aufwand umsetzen lassen. So rät die Expertin zu gelegentlichen Fußbädern. Ebenso wichtig sei es, die Füße regelmäßig einzucremen, um das Austrocknen der Haut zu verhindern. Eine weitere wichtige Erkenntnis: „Der Fuß ist nicht unabhängig vom Rest des Körpers.“ So habe zum Beispiel die Ernährung einen großen Einfluss auf die Fußgesundheit. „Hefe und Zucker sind ein guter Nährboden für Nagelpilz“, erklärt Podologin Ewers.

Umgekehrt können Beschwerden in der Fußregion Auswirkungen auf den Rest des Körpers haben: Schmerzen am Fuß führen häufig dazu, dass der Patient seine Fußstellung verändert, um den Schmerz zu lindern. „Das kann Beschwerden bis zum Kiefergelenk auslösen“, meint Ewers. Vor allem Knieprobleme und Rückenschmerzen seien oft auf falsche Fußstellungen in Folge von Erkrankungen zurückzuführen. Die Behandlung beim Podologen kann in solchen Fällen also gleich mehrere Beschwerden lösen.

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