Hafen Duisburg

Duisburger Hafen verzeichnet Rückgang in der Bilanz

Der Containerumschlag ist das wichtigste Gütersegment der Duisport-Gruppe

Der Containerumschlag ist das wichtigste Gütersegment der Duisport-Gruppe

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Duisburg.  Ernüchternde Zwischenbilanz für den Duisburger Hafen. Der weltweite Konjunkturabschwung macht sich bemerkbar.

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Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG (Duisport) betrug im ersten Halbjahr 2019 nur 1,96 Millionen TEU (Maßeinheit für die Größe der Container: „Twenty Foot Equivalent Unit“ – zwanzig Fuß gleichwertige Einheit). „Dieser Rückgang zum Vorjahr (2,01 Mio. TEU) ist insbesondere auf geringe Skandinavien-Mengen zurückzuführen, die durch sicherheitstechnische Einschränkungen im Bahntransport verursacht wurden“, heißt es in einer Erklärung von Duisport.

Der Containerumschlag ist mit einem Anteil von rund 55 Prozent mit steigender Tendenz das wichtigste Gütersegment der Duisport-Gruppe.

Der Gesamtgüterumschlag ging im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 31 Millionen Tonnen um fünf Prozent (32,6 Millionen Tonnen in 2018) zurück.

„Die Weltkonjunktur kühlt sich merklich ab. So rechnet der Internationale Währungsfonds damit, dass sich 2019 das weltweite Bruttoinlandsprodukt gegenüber 2010 fast halbieren wird. Die Auftragseingänge der exportabhängigen deutschen Industrie gingen beispielsweise im Mai 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent zurück. Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums spürt Duisport, dass das wirtschaftliche Umfeld schwieriger geworden ist“, heißt es von Duisport.

Dagegen sei das Chinageschäft stabil. Rund 35 Züge verkehren wöchentlich zwischen Duisport und verschiedenen Destinationen in China. Duisport sieht das Chinageschäft weiterhin als wichtigen Wachstumstreiber.

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