Dokumentarfilm-Festival

Duisburger Filmwoche läuft nur digital – Kino bleibt zu

Das Rednerpult vor der Leinwand im Filmforum bleibt ebenso leer wie das ganze Kino: Die 44. Duisburger Filmwoche gibt es nur digital.

Das Rednerpult vor der Leinwand im Filmforum bleibt ebenso leer wie das ganze Kino: Die 44. Duisburger Filmwoche gibt es nur digital.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die 44. Duisburger Filmwoche und das Dokumentarfilm-Festival Doxs für Schüler können nicht im Filmforum laufen. Online-Angebot statt Leinwand.

Die 44. Duisburger Filmwoche und Doxs, das Dokumentarfilm-Festival für Schüler, finden nicht im Kino statt. Die für den 2. November geplante Eröffnung mit Gästen aus der Stadt- und Landespolitik und Vertretern der Medienpartner im Filmforum am Dellplatz muss ebenfalls abgesagt werden.

„Für unsere Kulturlandschaft ist die Absage aller Veranstaltungen eine bittere Nachricht. Die zugesagten Überbrückungshilfen müssen nun schnell bei den Kulturschaffenden ankommen, damit die kulturelle Infrastruktur keinen nachhaltigen Schaden nimmt“, so Kulturdezernentin Astrid Neese.

Die Festivalleitung und ihr Team haben lange auf ein Festival vor Ort gehofft, aber auch Vorkehrungen getroffen, um den Filmen und den Filmschaffenden dennoch eine Bühne zu geben. Im Online-Angebot der Filmwoche werden fürs Fachpublikum wie im Programm geplant die Wettbewerbsfilme sowie die bereits aufgezeichneten Gespräche mit den Filmschaffenden präsentiert und stehen für 72 Stunden zur Verfügung.

„Doxs digital“ bietet Pädagogen in Duisburg Filmstoff für den Unterricht

Doxs digital“ bietet Fachbesuchern und Lehrern eine Online-Plattform zum Streamen der Filme im Klassenzimmer. Darüber hinaus können pädagogische Begleitmaterialien für den Unterricht genutzt und Videokonferenzen mit Filmschaffenden gebucht werden. Informationen dazu gibt es unter www.duisburger-filmwoche.de und www.do-xs.de.

Eine Auswahl der Wettbewerbsfilme sowie das von der Sparkasse Duisburg präsentierte Programm „Filme für die Stadt“ sollen im Frühjahr 2021 im Filmforum gezeigt werden.

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