Innenstadt

Duisburg hat seine legendären Mercatorstühle wieder

Umweltamtsmitarbeiterin Tanja Koch beim Probesitzen auf den neuen Mercatorstühlen, die jetzt auf dem Portsmouthplatz stehen. 

Umweltamtsmitarbeiterin Tanja Koch beim Probesitzen auf den neuen Mercatorstühlen, die jetzt auf dem Portsmouthplatz stehen. 

Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.  Probesitzen auf dem Portsmouthplatz: Am Donnerstag sind die ersten Neu-Designs der Mercatorstühle angeliefert worden. Man sitzt bequem.

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Die neuen Mercatorstühle sind da: Ergebnis des ersten öffentlichen Probesitzens auf dem Portsmouthplatz: Es sitzt sich gemütlich in dem Neu-Design der traditionsreichen Stühle, die einst in der Innenstadt verteilt standen.

Die neuen Mercatorstühle aus Holz und Stahl waren Ergebnis eines Designwettbewerb in der Folkwang-Universität der Künste für das Mobiliar auf dem Portsmouthplatz. Der erste Siegerentwurf musste danach mehrfach umgestaltet werden, bis er in die Fertigung ging. Das übernahm die Firma Gödde-Beton aus Liesborn bei Paderborn, die auch die „Lange Bank“ auf dem Platz hergestellt. „Das hat Spaß gemacht“, so Firmenchef Alfons Gödde, der am Donnerstag zum „Stühlerücken“ nach Duisburg kam. Denn gemeinsam mit Tanja Koch vom Umweltamt platzierte er die ersten zehn Stühle in lockerer Formation auf dem Platz.

„Man sitzt wirklich gut in dem Stuhl“, meint Tanja Koch. Und rückt ein Stück zur Seite: „Wenn man sich schmal macht, kann man hier auch zu zweit sitzen“. Zunächst hat die Stadt 20 Stühle bestellt. Kosten: 1000 Euro pro Exemplar. Finden sich Sponsoren, sollen weitere Stühle in die Innenstadt kommen.

Die Mercatorstühle sind weitgehend diebstahlgeschützt. Denn mit ihren Stahlrahmen wiegen sie gute 75 Kilogramm. So lassen sie sich zwar zu zweit auf dem Platz ein paar Meter versetzen, aber schwerlich abtransportieren.

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