Warnstreiks

Duisburg erwarten am 20. März flächendeckende Streiks

Alle Räder standen still bei der DVG, als vor zwei Jahren die Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik aufgerufen hatte. Am kommenden Dienstag ist es wieder soweit. (Archivbild)

Foto: Stephan Eickershoff

Alle Räder standen still bei der DVG, als vor zwei Jahren die Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik aufgerufen hatte. Am kommenden Dienstag ist es wieder soweit. (Archivbild) Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Am Dienstag erlebt Duisburg den ersten großen Streiktag: Bus und Bahn, städtische Kitas, Sparkassen und Straßenreinigung sind betroffen.

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Duisburg muss sich am Dienstag auf massive Einschränkungen im öffentlichen Leben einstellen: Die Gewerkschaft Verdi fordert Mitarbeiter der DVG, aller 83 städtischen Kitas, Stadtwerke und Sparkasse, Wirtschaftsbetriebe, Jobcenter und Verwaltung zum Warnstreik auf.

Die Stadt wird in den Kitas Notgruppen einrichten, die Eltern werden zuvor von ihren Einrichtungen informiert. Geschlossen bleiben auch die Recyclinghöfe und die Straßenreinigung stellt ihren Betrieb ein – nicht aber die Müllabfuhr.

Auch die Kundencenter von DVG und Stadtwerken werden bestreikt

Von 3 bis 12 Uhr fahren weder Busse noch Bahnen: Die DVG bittet die Fahrgäste, sich um Alternativen wie Fahrgemeinschaften zu bemühen oder auf S-Bahnen und Regionalzüge auszuweichen, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch das Kundencenter am Duisburger Hauptbahnhof wird bestreikt und wird in der Zeit von 7 bis 13 Uhr geschlossen bleiben. Die Servicehotline unter der Rufnummer 0203/60 44 555 steht dann nur eingeschränkt zur Verfügung. Auch wenn die Verkehrsgesellschaft nach 12 Uhr den Betrieb wieder aufnehmen will, müssen Fahrgäste zunächst noch mit Verspätungen und Unregelmäßigkeiten rechnen.

Ebenfalls bestreikt werden die Stadtwerke: Das Kundencenter an der Friedrich-Wilhelm-Straße 47 wird am Dienstag geschlossen bleiben. Allerdings: Der telefonische Kundenservice unter der Rufnummer 0203/393939 wird wie üblich von 7 bis 18.30 Uhr erreichbar sein.

Ob es einen weiteren Warnstreik bis zur nächsten Verhandlungsrunde im Tarifstreit am 15. April gibt, ist offen.

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