Die unechte Hängebrücke

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Duisburg kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die erste schriftliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 883. Zugegeben: Unsere Fotos sind nicht ganz so alt – die Technik kam ja auch erst viel später. Aber in den Tiefen unserer Archive haben wir einige historische Schmuckstücke gefunden, die wir in einer Serie mit dem Titel „Duisburger Ansichten – früher und heute“ vorstellen. Sie zeigen, wie Duisburg noch vor 50 oder sogar vor 100 Jahren aussah und wie sich das Stadt- und Landschaftsbild seitdem verändert hat.

In unserer heutigen Folge geht es um die Friedrich-Ebert-Brücke zwischen Alt-Homberg und Ruhrort, die sich bei Rheinkilometer 780 befindet. Die knapp 626 Meter lange „unechte Hängebrücke“ wurde im Dezember 1954 für den innerstädtischen Verkehr zwischen der damaligen Stadt Homberg und Ruhrort freigegeben.

Ihr Vorgänger, die Admiral-Scheer-Brücke, ereilte in den letzten Kriegstagen das gleiche Schicksal wie vieler anderer Rheinquerungen. Um den Vormarsch der Alliierten zu stoppen, wurde die Brücke am 4. März 1945 gesprengt. Neun Jahre lang blieb den Menschen, die die Rheinseite wechseln wollten, nur der Weg übers Wasser. Fähren pendelten vom einen zum anderen Ufer.

1951 begann dann der Neubau der neuen Friedrich-Ebert-Brücke. Am 18. Dezember 1954, nach drei Jahren Bauzeit, wurde die neue Zügelgurtbrücke eröffnet. Benannt wurde sie nach dem ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik. Damals fuhr auch noch der O-Bus von Moers über Homberg nach Ruhrort.

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