Kommentar

Die Gebag verfolgt eine gute Strategie im Sinne Duisburgs

 

 

Duisburg.  Die Gebag baut ihr drittes Kerngeschäft aus: den Kauf und die Entwicklung von Flächen. Ihr Vorteil: der Faktor Zeit. Aber ein Restrisiko bleibt.

Die Bilanz der Gebag ist erwartet gut, die Zahlen sind keine Überraschung. Haken dran. Was viel bemerkenswerter ist: Mit Riesenschritten baut das Unternehmen ein neues Kerngeschäft auf – den Kauf und die Entwicklung von Flächen: 6-Seen-Wedau, die Altbrache am Marientor, das Mercatorviertel – und nicht zuletzt die Duisburger Freiheit.

Die Immobilienbranche blickt wieder nach Duisburg – und auch darauf, ob sich die Gebag damit mal nicht übernimmt. Aber anders als Investoren, die ihre Projekte schnell gewinnbringend vermarkten müssen und deshalb immer mal wieder scheitern, wie zuletzt beim „Duo Marientor“, hat die Gebag einen großen Vorteil: Zeit. Nicht unendlich. Aber deutlich mehr, als Investoren aus der Privatwirtschaft. Und so kann die Strategie von Gebag-Chef Bernd Wortmeyer, die entwickelten Grundstücke filetiert den Investoren anzubieten, aufgehen. Ein Restrisiko bleibt zwar. Aber das ist minimal.

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