Unwetter

Die Duisburger Unwetter-Chronik der vergangenen Jahre

Orkan Ela wütete im Juni 2014 über Duisburg und NRW.

Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Orkan Ela wütete im Juni 2014 über Duisburg und NRW. Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Duisburg.  Sturm, Schnee, Hagel: Duisburg wurde in den zurückliegenden Jahren immer wieder von Unwettern heimgesucht. Eine kurze Chronik (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

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Schneeschauer (Dezember 2017)

  • 90 Verkehrsunfälle im gesamten Duisburger Stadtgebiet
  • In Alt-Homberg rutschte ein Zehnjähriger beim Spielen aus und wurde von einem Autofahrer von einem Außenspiegel getroffen
  • viele LKW blieben auf Steigungen liegen und blockierten den Verkehr

Hagelschauer (Mai 2017)

  • Nach Aussagen von Anwohnern gingen bei einem extremen Hagelschauer Fenster- und Autoscheiben zu Bruch
  • Bis zu vier Zentimeter große Hagelkörner wurden in Nordrhein-Westfalen registriert

Sturmtief Thomas (Februar 2017)

  • Sturmtief zwang Duisburger Karnevalsgesellschaft zu Veranstaltungsabsagen
  • Im Stadtgebiet blieb es für die Duisburger Feuerwehr aber „unauffällig“
  • Rund 100 wetterbedingte Einsätze mit umgestürzten Bäumen oder herunterstürzende Dachziegel

Sturm Niklas (März 2015)

  • Kirche St. Maria Königin an der Emmericher Strasse in Meiderich verlor bei Sturm ihr Dach
  • Bahn stellte Zugverkehr ab 11 Uhr ein, hunderte Pendler strandeten am Hauptbahnhof
  • im Laufe des Tages rund 100 Polizeieinsätze

Orkan Ela (Pfingsten 2014)

  • schwere Schäden im Stadtwald und in der Huckinger Mark, das Umweltdezernat bezifferte die Schadenssumme auf 2,5 Millionen Euro
  • 400.000 Euro zusätzliche Kosten für die DVG (Duisburger Verkehrsgesellschaft)
  • 750.000 Euro für Wald / 410.000 Euro für Straßenbäume/Grünanlagen und 385.000 Euro für Friedhöfe kamen als zusätzliche Kosten für die Stadt hinzu
  • Umweltdezernat beklagte fehlende Landeshilfen in der Kostendeckung
  • Wälder in Duisburg, vor allem am Sportpark Wedau lange Zeit danach gesperrt – Spaziergänger ignorierten die Sperrungen teilweise über Monate hinweg

Orkan Kyrill (Januar 2007)

  • viele umgestürzte Bäume, teils auf Wohnhäuser oder wie in der Sitthardsberger Allee auf eine alte Sparkasse
  • insgesamt zehn Minuten fehlte der Duisburger City der Strom
  • Schäden im Duisburger Stadtwald auch über zehn Jahre danach noch zu erkennen (umgestürzte und komplett herausgerissene Bäume)
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