Theater

DeMarco neuer Chef des Duisburger Theaters am Marientor

Der in Duisburg lebende gebürtige Österreicher Wolfgang DeMarco hat nun das Sagen im TaM. (Archivbild)

Der in Duisburg lebende gebürtige Österreicher Wolfgang DeMarco hat nun das Sagen im TaM. (Archivbild)

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Der Österreicher Wolfgang DeMarco leitet nun das Theater am Marientor. Auch hat das Musicaltheater einen neuen Eigentümer.

Im Theater am Marientor gibt es einen neuerlichen Wechsel. Ab sofort hat der in Duisburg lebende gebürtige Österreicher Wolfgang DeMarco als alleiniger Chef das Sagen im TaM. Während das Musical „Wahnsinn“ Erfolge feiert, sind auch die personellen und Besitzerwechsel bühnenreif: Denn am Freitag bestätigte der Pressesprecher des TaM, Michael Mohr, dass das Musicaltheater auch einen neuen Eigentümer hat, eine Genossenschaft. Kommende Woche sollen Details bekannt gegeben werden. Gerüchten zufolge soll es ein Schweizer Unternehmen sein.

Nach Stand der Dinge hat die Autark GmbH, die das TaM 2015 vom Düsseldorfer Theaterbetreiber „Mehr Entertainment“ erworben hatte, das Haus also wieder verkauft. Damit soll sich auch Firmenchef Stefan Kühn gänzlich zurückgezogen haben. In der Pressemitteilung heißt es allerdings, dass er sich auf eine „produktive Zusammenarbeit“ mit DeMarco freue. Außen vor ist seine Frau Sabine Kühn, die im Streit mit ihrem Mann als TaM-Geschäftsführerin vor die Tür gesetzt worden war.

Rückkehr für den Österreicher

Für DeMarco schließt sich dagegen der Kreis. Einst wollte er das TaM selbst für sein eigenes Musicalprojekt „Braveheart“ mit Hilfe Schweizer Investoren kaufen, dann war er zwischenzeitlich mit Sabine Kühn Geschäftsführer im TaM. Er sei jetzt am „finalen Punkt“ angekommen, sagte DeMarco am Freitag auf Anfrage.

In der TaM-Pressemeldung heißt es, dass das Theater nicht zuletzt nach der „Wahnsinn“-Premiere „auf der Liste des Premium-Entertainment ganz weit oben“ stehe. Um diesen Weg weiter beschreiten zu können, bedürfe es eines „Fachmannes mit wirtschaftlichem Geschick, Fachwissen und Herzblut“, so sei die Wahl auf DeMarco gefallen. Mit Blick auf seine österreichische Wurzeln heißt es launig weiter: „In Wien würde man jetzt sagen: „Servus Herr Direktor.“

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