Festival

Das Duisburger Platzhirsch-Festival ist gestartet

Seit Freitag und noch bis Sonntag sind der Duisburger Dellplatz und dessen Umgebung Schauplatz des „Platzhirsch“-Festivals.

Seit Freitag und noch bis Sonntag sind der Duisburger Dellplatz und dessen Umgebung Schauplatz des „Platzhirsch“-Festivals.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das Duisburger Platzhirsch-Festival steht für Musik und Kunst abseits des Mainstreams. Hie gibt es Fotos vom ersten Tag rund um den Dellplatz.

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Der Platzhirsch ist da! Seit Freitag und noch bis Sonntag sind der Dellplatz und Umgebung Schauplatz für Duisburgs „Festival der Artenvielfalt“. Schon der erste Festivaltag zeigte, was das Platzhirsch-Festival so besonders macht. Egal ob Musik, Kunst oder Performance, die Festivalmacher haben sich ordentlich ins Zeug gelegt und außergewöhnliche Künstler nach Duisburg eingeladen.

Duisburger Platzhirsch setzt musikalisch auf Groove

Musikalisch startete der Festivalfreitag mit „Rodrigo Tobar y Banda“, die mit Geige, Akkordeon und Rhythmusgruppe tanzbare, lateinamerikanische Songs auf die kleine Bühne am Dellplatz zauberten. Gegenüber auf der großen Bühne zeigt die Kompassnadel später ein wenig weiter Richtung Norden, nach Texas nämlich. Paul Cauthen spielt mit seiner Band gitarrenlastigen Indie-Country-Funk und überrascht nicht nur mit seiner wandelbaren Johnny-Cash-Stimme, sondern auch mit kompromisslosem Groove.

Pedal-Steel-Freiheit und eine Dreiecksbeziehung mit Björn

Auf der kleinen Bühne erklärt „Wir hatten was mit Björn“ zwar nichts zu den Ursprüngen ihres ungewöhnlichen Bandnamens, sorgt dafür aber für eins der ersten großen Festivalhighlights. Mit Bass, Schrott-Schlagzeug, Posaune und Gesang bewegt sich die Combo sehr frei und sehr jazzy durch ihre Kompositionen, die Posaunenstimme spielt dabei oft die Rolle einer zweiten Sängerin.

Ganz anders kommt wenig später „John Wayne on Acid“ daher, der Name der Band lässt bereits Schlüsse auf den kontrollierten Wahnsinn ihrer Musik zu. Mit viel Elektronik, unter anderem einem oktavierten Saxophon und einem MC, bringt die Band zwar auch abstrakte Elemente auf die Bühne, vor allem aber extrem harte Grooves.

Fotos und Poesie rund um den Dellplatz

Sehr viel beschaulicher geht es im Kirchenkeller der Kirche St. Joseph zu. In Form einer alten Schreibmaschine steht dort der „

“, der auf Knopfdruck voll vertonte Gedichte Duisburger Künstler ausspuckt. „Es überholt mich die Zeit“ heißt es da, oder „Stemmt euch gegen die Unendlichkeit“. Wer will kann sich abseits des Getöses in der Stille und Nachdenklichkeit des Kellers verlieren.

Den Platzhirsch zu erleben kostet nicht zwangsläufig Geld

Auch Samstag und Sonntag feiert der Platzhirsch noch, und das sogar teilweise umsonst. Alle Bands und Veranstaltungen auf dem Dellplatz und einige Events drumherum sind kostenlos, für Spielorte wie das Grammatikoff oder die Venues im Innenhafen wird ein Ticket benötigt.

Samstag und Sonntag wartet das Festival zusätzlich mit dem kostenlosen Kinderprogramm „Kitz!“ auf. Mehr Infos zum Programm gibt es hier.

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