Neues Logistikzentrum

Daimler zieht auf die Mercatorinsel im Duisburger Hafen

Die Mercatorinsel vor Ruhrort (Bildmitte) wird teilweise für die Neuansiedlung von DB Schenker genutzt. Der rheinnahe Teil der Landzunge soll Grünfläche werden.

Foto: Hans Blossey

Die Mercatorinsel vor Ruhrort (Bildmitte) wird teilweise für die Neuansiedlung von DB Schenker genutzt. Der rheinnahe Teil der Landzunge soll Grünfläche werden. Foto: Hans Blossey

Duisburg.  Nach VW und Audi kommt auch Mercedes nach Duisburg. DB Schenker wird in Ruhrort für den Autobauer ein Logistikzentrum bauen und betreiben.

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Nach Audi und VW kommt jetzt auch Mercedes nach Duisburg. Wie die Hafengesellschaft bestätigte, wird das Logistikunternehmen DB Schenker auf der Mercatorinsel in Ruhrort ein Logistikzentrum für den schwäbischen Auto-Hersteller Daimler AG errichten. Dabei handelt es sich um einen ersten Bauabschnitt, eine spätere Erweiterung ist bereits eingeplant. Insgesamt geht es um knapp 50.000 Quadratmeter Lagerfläche.

Damit der Bau umgehend beginnen kann, hat der Stadtrat am Mittwoch in einer Sondersitzung nicht nur grünes Licht für die Outlet-Planungen am Hauptbahnhof gegeben, sondern auch die politischen Voraussetzungen für die Neuansiedlung auf der schmalen Landzunge vor Ruhrort geschaffen.

Fahrzeugteile werden auch in die USA verschifft

Daimler-Benz wird den neuen Standort im Duisburger Hafen nutzen, um von dort aus Fahrzeugkomponenten zu verschiffen, unter anderem in die USA. Ein Vorhaben, das Hafen-Chef Erich Staake angesichts der politischen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten als Schritt in die richtige Richtung lobte.

„Ich freue mich außerordentlich, dass die lange brachliegende Fläche jetzt entwickelt wird“, erklärte Oberbürgermeister Sören Link. „Und die Ruhrorter selbst bekommen nun endlich den schon lange geplanten Park an der Spitze der Landzunge, von der aus man das für Duisburg so typische und spannende Zusammenspiel von Natur und Industrie hautnah erleben kann.“

Die Mercatorinsel war schon einmal im Zusammenhang mit Schenker im Gespräch. Vor einigen Jahren ging es um die Ansiedlung der Unternehmenszentrale der Bahn-Tochter, die sich allerdings für einen anderen Standort entschied.

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