Corona-Pandemie

Corona: Noch keine Niederländer in Duisburger Kliniken

Schwer erkrankte Covid-19-Patienten werden aus den Niederlanden mit dem Hubschrauber nach Münster gebracht. Duisburger Kliniken wurden noch nicht angefragt.

Schwer erkrankte Covid-19-Patienten werden aus den Niederlanden mit dem Hubschrauber nach Münster gebracht. Duisburger Kliniken wurden noch nicht angefragt.

Foto: Caroline Seidel / dpa

Duisburg.  Noch gibt es keine Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern in Duisburg. Drei Kliniken beteiligen sich offiziell am NRW-Koordinierungsprogramm.

Die Krankenhäuser in Duisburg versorgen noch keine Covid-19-Patienten aus den Niederlanden.

Zwar nehmen das Sana-Klinikum, das Malteser St. Anna und das Evangelische Klinikum in Fahrn am NRW-Koordinationsprogramm der Uniklinik Münster teil, die die Intensivpatienten aus dem Nachbarland an die Kliniken in Nordrhein-Westfalen verteilt, aber bislang sei noch keine Anfrage gekommen, so Ute Kozber für die Sana-Kliniken.

Uniklinikum Münster fragte in Duisburg Intensivkapazitäten ab

Die Uniklinik Münster habe vor zwei Wochen nach Intensivkapazitäten gefragt, „und wir haben uns grundsätzlich bereit erklärt, auch Patienten aus den Niederlanden zu versorgen“, so Sebastian Toups, Geschäftsführer im St. Anna. Es seien noch genug Intensivbetten für Patienten mit schwerem Covid-19-Verlauf frei.

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Die Helios-Klinik St. Johannes ist kein Bestandteil des Koordinierungsprogramms, man stehe aber mit den Koordinatoren in Münster im Kontakt, so Kliniksprecher Valentin Riemer.

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