Kampagne

Corona: Kampagne stützt Hotels und Gastronomie in Duisburg

Sie unterstützen die Kampagne „Duisburg ist echt – Mit Sicherheit willkommen“ (v.r.): Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor, Hotelmanagerin Ursula Pätzold Coco, Tourismusmanager Kai U. Homann und Gastronom Marc Weber.

Sie unterstützen die Kampagne „Duisburg ist echt – Mit Sicherheit willkommen“ (v.r.): Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor, Hotelmanagerin Ursula Pätzold Coco, Tourismusmanager Kai U. Homann und Gastronom Marc Weber.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Eine Kampagne sendet mit Blick auf die kalte Jahreszeit ein klares Signal: Gäste können sich in Duisburger Hotels und Gastronomie sicher fühlen.

Corona hat die Veranstaltungs- und Kulturbranche, die Hotels und die Gastronomie arg gebeutelt. Viele Betriebe in Duisburg kämpfen ums Überleben. In den warmen Sommermonaten konnten Cafés und Restaurants zusätzliche Tische draußen aufstellen, um die Einbußen ein wenig abzufedern. Hotels und Kultureinrichtungen haben funktionierende Hygienekonzepte für die Sicherheit ihrer Gäste entwickelt, um wieder öffnen zu können. Doch die Sorge ist groß, dass mit den sinkenden Temperaturen auch die ohnehin mageren Besucherzahlen noch stärker zurückgehen, der Weg nach drinnen gescheut wird. Die Kampagne „Duisburg ist echt – Mit Sicherheit willkommen!“ soll dem nun entgegenwirken.

Plakate mit sechs Motiven sind nun zum Start nach Angaben von Kai U. Homann, Geschäftsbereichsleiter für Tourismus und Stadtmarketing bei Duisburg Kontor, auf 80 Flächen im gesamten Stadtgebiet, zum Beispiel an Bushaltestellen, platziert worden. Darauf zu sehen sind Menschen wie Marc Weber, Vorsitzender der Duisburger Dehoga-Kreisgruppe und gleichzeitig Geschäftsführer des „Websters“ im Dellviertel.

Duisburger Gastronom: „Wir setzen mehr als die vorgeschriebenen Hygienevorgaben um“

Er betont: „Wir setzen mehr als die vorgeschriebenen Hygienevorgaben um, haben eine starke Entlüftungsanlage wie die allermeisten Betriebe.“ Alle 15 Minuten finde so ein kompletter Luftaustausch statt. Man sei zudem mit der Politik über den Einsatz von Virenfiltern im Gespräch.

„Es gibt in jeder Branche schwarze Schafe, deshalb kann es gerne noch mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt geben. Aber grundsätzlich kann bei uns und bei meinen Kollegen auch jetzt jeder einen entspannten Abend genießen, ohne Angst haben zu müssen, sich mit Corona zu infizieren.“ Hohmann nickt: „Am Ende kommen wir nur durch die Pandemie, wenn sich alle an die Regeln halten – Gastgeber, aber eben auch die Gäste.“

Ursula Pätzold Coco macht ebenfalls bei der Kampagne mit. „Wir senden damit ein wichtiges Signal, dass es sicher ist, bei uns zu übernachten, aber auch Tagungen oder Seminare durchführen zu können“, sagt die Direktorin des Mercure-Hotels Duisburg City. „Dafür tun wir alles, und dafür haben wir zum Beispiel auch die entsprechend großen Räume.“

Hotels und Gastronomie haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren bekommen

Die Auswirkungen der Pandemie hat sie deutlich zu spüren bekommen. „Unsere Übernachtungszahlen sind stark zurückgegangen, bei der Jahresbelegung liegen wir aktuell unter 50 Prozent“, so Pätzold Coco. Nur ein Drittel der Mitarbeiter sei im Einsatz, der Rest in Kurzarbeit. „Aber wir lassen uns nicht entmutigen.“

Weber bleibt ebenfalls kämpferisch, obwohl auch er weit von den Vorjahreszahlen entfernt ist. „Im August und September hatte ich 70 Prozent der Einnahmen im Vergleich ich zu 2019. Das ist aber auch das Maximum, mehr geht nicht derzeit einfach nicht.“

[Alle aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus in Duisburg lesen Sie jeden Abend im Duisburg-Newsletter. Jetzt kostenlos für den Newsletter anmelden.]

Angesichts von ersten Absagen von Weihnachtsfeiern blickt er mit Sorgen auf den Dezember. „Das ist der wichtigste Monat im Jahr für die Gastronomie.“ Er hofft, dass mit Hilfe der Kampagne Vertrauen gewonnen wird und die Duisburger im Herbst und Winter zahlreich Cafés und Restaurants besuchen.

Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor, rührt die Werbetrommel auch für einen Museumsbesuch. „Man hat genug Platz und Zeit. Es gibt derzeit wahrscheinlich kaum etwas Entspannteres.“

>> KAMPAGNE AUCH IN DEN SOZIALEN MEDIEN

• Bis Anfang November werden die Plakatmotive in der ganzen Stadt zu sehen sein. Gleichzeitig startet die Kampagne auch in den sozialen Medien. Dort werden dann in den kommenden Wochen noch weitere Motive, weitere Porträts von Duisburger Persönlichkeiten aus der Branche präsentiert. Auch Videoclips sind bereits in der Produktion.

• Derzeit nehmen 15 Einrichtungen und Institutionen wie auch die Niederrhein-Therme oder das Stadttheater an der Kampagne teil. Alle Betriebe werden auf www.duisburgistecht.de/mit-sicherheit-willkommen präsentiert.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben