Coronavirus

Corona: Kabarett-Preis-Finale „Das schwarze Schaf“ fällt aus

Dr. Tobias Diemer (Leiter des Bereichs Bildung der Stiftung Mercator), Mirja Boes (Mitglied der Finaljury), Dr. Oliver Döhrmann (Geschäftsführer der RuhrFutur GmbH) und Bea Fröchte (Projektleiterin Niederrheinischer Kabarettpreis "Das Schwarze Schaf") mussten schweren Herzens das Finale des Wettbewerbs „Das schwarze Schaf“ absagen.

Dr. Tobias Diemer (Leiter des Bereichs Bildung der Stiftung Mercator), Mirja Boes (Mitglied der Finaljury), Dr. Oliver Döhrmann (Geschäftsführer der RuhrFutur GmbH) und Bea Fröchte (Projektleiterin Niederrheinischer Kabarettpreis "Das Schwarze Schaf") mussten schweren Herzens das Finale des Wettbewerbs „Das schwarze Schaf“ absagen.

Foto: Foto: Sascha Kreklau / RR

Duisburg.  Nachdem bereits die beiden Vorrunden für „Das schwarze Schaf“ abgesagt wurden, muss nun auch das Finale des Kabarett-Preises abgesagt werden.

Das Finale des Niederrheinischen Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ fällt aus. Die RuhrFutur gGmbH und Stiftung Mercator haben beschlossen, die Endrunde abzusagen. Bereits gekaufte Tickets für die Finalveranstaltung am 9. Mai werden erstattet. Über einen Nachholtermin des diesjährigen Wettbewerbs wird entschieden, sobald eine verlässliche Planung möglich ist.

„Angesichts der Entwicklung der vergangenen Tage haben wir beschlossen, auch das Finale des Niederrheinischen Kabarettpreises abzusagen. Wir werden alle erforderlichen Schritte unternehmen, um dazu beizutragen, die weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen“, sagt Dr. Oliver Döhrmann, Geschäftsführer der RuhrFutur gGmbH. „Die Gesundheit aller Mitwirkenden hat dabei oberste Priorität. Um die beteiligten Personen zu schützen und Infektionsketten zu unterbinden, ist die Absage des Finales alternativlos.“

Corona: Vorrunde wurde bereits abgesagt

Vor rund zwei Wochen wurden bereits die Vorrunden für „Das Schwarze Schaf“ 2020 abgesagt. Die Vorentscheide sollten vom 12. bis zum 22. März in Emmerich, Krefeld, Wesel und Moers stattfinden. Tickets für die Vorrundenveranstaltungen können dort umgetauscht werden, wo sie erworben worden sind.

Der 1999 gegründete Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt und ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH. Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert. Hanns Dieter Hüsch, Gründer des Wettbewerbs, gilt als „Poet unter den Kabarettisten“. Mit diesem Wettbewerb sollen sein Erbe gepflegt und zugleich Impulse für die Entwicklung des Wortkabaretts gegeben werden.

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