Coronafall in Kita

Corona in Duisburg: Kita muss wegen Infektionsfall schließen

Nach einem Corona-Fall in einer Kita im Duisburger Süden ist der Kindergartenbetrieb vorerst eingestellt.

Nach einem Corona-Fall in einer Kita im Duisburger Süden ist der Kindergartenbetrieb vorerst eingestellt.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Duisburg.  Nach einem Corona-Fall schließt eine Kita in Duisburg vorerst. Testergebnisse für die Kinder stehen aus. Mutter kritisiert das Gesundheitsamt.

Nach einem Corona-Fall ist die städtische Kita Walderbenweg in Duisburg-Großenbaum vorerst geschlossen. Wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt, ist eine Erzieherin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. „Es wurden eine Gruppe und fünf Erzieher unter Quarantäne gesetzt“, so ein Stadtsprecher, der die vorübergehende Schließung mit dem hohen Personalausfall begründet.

Am vergangenen Mittwoch (7. Oktober) fanden zentrale Tests für Kinder der Kita im Testzentrum am Marientor statt. „Bisher gibt es keine weiteren positiven Fälle. Es liegen aber noch nicht alle Ergebnisse vor“, so die Stadtverwaltung. Seit Montag (5. Oktober) ist die Einrichtung geschlossen und soll laut Auskunft der Eltern voraussichtlich am 15. Oktober wieder öffnen.

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Mutter meldet sich vie Facebook-Nachricht – und kritisiert das Gesundheitsamt

Über Facebook hatte sich eine besorgte Mutter an die Lokalredaktion Duisburg gewandt und die Kommunikation des Gesundheitsamtes kritisiert. „Keiner von uns Eltern wurde offiziell vom Gesundheitsamt oder der Stadt Duisburg über die Quarantäne benachrichtigt“, teilt sie mit. „Rein offiziell wissen wir also von gar nichts.“ Alleine die Kita-Leitung hätte über die Quarantänepflicht und zentrale Testungen für Kinder informiert, schreibt die Frau.

Wie ein Stadtsprecher mitteilt, sei dies ein normales Prozedere: „Die Kommunikation läuft über die Kita-Leitung, die auch die Schreiben des Gesundheitsamtes weitergeleitet hat.“ Auf diesem Wege könne die Kita zentral und auf schnellstem Wege die Eltern informieren. „Nur in Einzelfällen, bei besonderen Problemen, erfolgt die direkte Kontaktaufnahme zu den Eltern.“

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