Corona

Corona in Duisburg: Ansteckungswege in Schulen und im Beruf

Woher kommt der Anstieg bei den Corona-Fallzahlen in Duisburg? Die Stadt sieht ein „diffuses Infektionsgeschehen“.

Woher kommt der Anstieg bei den Corona-Fallzahlen in Duisburg? Die Stadt sieht ein „diffuses Infektionsgeschehen“.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Woher kommt der rasante Anstieg der Corona-Fallzahlen in Duisburg? Die Stadt sieht Ansteckungswege in Kitas, Schulen und im privaten Umfeld.

Der Corona-Höchstwert in Duisburg ist noch einmal gestiegen: Am Donnerstagabend registrierte die Stadt 400 aktive Corona-Fälle. Innerhalb von 24 Stunden wurden von Mittwoch auf Donnerstag 99 Neuinfektionen bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 72,2 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Am Montag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) noch einen Inzidenzwert von 50,1 für Duisburg gemeldet. Einen solch rasanten Anstieg der Fallzahlen gab es in der Stadt selbst zu Zeiten des Lockdowns im April nicht.

Die Gründe für die aktuelle Entwicklung sind vielschichtig. Nach Angaben aus dem Gesundheitsamt ist kein einzelner großer Hotspot bekannt. „Es gibt nach wie vor keinen zentralen Ausbruchsherd, keine Veranstaltung oder Zusammenkunft, der eine überwiegende Mehrheit der Neuinfektionen zuzuordnen ist“, bestätigt Stadtsprecher Jörn Esser.

Corona: Stadt Duisburg sieht „diffuses Infektionsgeschehen“

Die Stadt hatte die Lage zuletzt immer wieder als „diffuses Infektionsgeschehen“ beschrieben. Das Gesundheitsamt erkennt dabei viele Einzelereignisse, die zu den hohen Coronazahlen führen. Diese würden sich laut Esser räumlich auf unterschiedliche Stadtteile verteilen.

Ansteckungswege sind nach Angaben aus dem Gesundheitsamt im privaten oder beruflichen Umfeld, in Schulen und in Kitas auszumachen.

Die Zahl der Kontaktpersonen, die Infizierte angeben, ist nach Erfahrungen der Behörde sehr unterschiedlich. Der Durchschnitt liege bei etwa vier Personen pro Fall.

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