Corona

Corona-Besuchsverbot: Was Duisburger Altenheime anbieten

Viele Duisburger haben das Briefeschreiben in Zeiten von Corona und angesichts des Besuchsverbots in Altenheimen wieder für sich entdeckt.

Viele Duisburger haben das Briefeschreiben in Zeiten von Corona und angesichts des Besuchsverbots in Altenheimen wieder für sich entdeckt.

Foto: Tim Schulz / WAZ FotoPool

Duisburg.  In Zeiten des Besuchsverbot lassen sich Duisburger Altenheime etwas einfallen, damit Bewohner und Angehörige miteinander kommunizieren können.

In Zeiten des Besuchsverbot ist Kreativität in Duisburger Alten- und Pflegeheimen gefragt, damit Bewohner und Angehörige in der Corona-Krise miteinander kommunizieren können.

Im Seniorenzentrum Altenbrucher Damm in Buchholz und in weiteren Einrichtungen des Christophoruswerks gibt es zum Beispiel ein sogenanntes Kontaktfenster. „Dabei vereinbaren wir Termine für die jeweiligen Wohnbereiche und stellen im Erdgeschoss einen Tisch vor ein geöffnetes Fenster“, so Sprecher Uwe Stoffels. „Im Raum sitzt dann ebenfalls an einem Tisch der Bewohner, der sich so mit dem nötigen Abstand mit seinen Liebsten unterhalten kann.“ Häufiger geschieht dies auch in anderen Einrichtungen von Balkons aus über eine größere Entfernung.

Viele Duisburger Altenheime bieten Videotelefonie an

Darüber hinaus bieten viele Altenheime Videotelefonie an - wie etwa auch bei der Caritas oder der Duisburger Einrichtung der Theodor-Fliedner-Stiftung. Dort, erzählt Sprecher Niclas Kurzrock, wurde kurzerhand sogar ein Gottesdienst online übertragen. Viele haben in der Corona-Krise aber auch das gute alte Briefeschreiben wieder für sich entdeckt.

Am Ende ersetzt nichts die persönliche Begegnung - schon gar nicht in der allerletzten Lebensphase. So bieten Altenheime trotz Besuchsverbots Sterbebegleitungen für Angehörige mit entsprechender Schutzkleidung an.

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