Verkehr

Chaos auf der A 59 in Duisburg wegen Kanalbauarbeiten

Symbolbild: Die Ausfahrt Duissern auf der A 59 ist gesperrt.

Symbolbild: Die Ausfahrt Duissern auf der A 59 ist gesperrt.

Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Die Ausfahrt Duissern der A 59 in Richtung Düsseldorf ist wegen eines plötzlichen Kanalschadens gesperrt. Die Folge ist ein Verkehrschaos.

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Es war eine kurze Mitteilung, die am Dienstag durch den Landesbetrieb Straßen NRW und die Stadt verschickt wurde. Doch die Maßnahme, die darin verkündet wurde, hat gravierende Auswirkungen auf den Autobahnverkehr rund um Duisburgs Zentrum. Wegen Kanalschäden muss die A59-Ausfahrt Duissern in Richtung Düsseldorf gesperrt werden, hieß es. „Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg sind auf uns zugekommen und haben uns gebeten, die Ausfahrt zu sperren“, sagt ein Sprecher von Straßen NRW. Genaueres wüssten die Wirtschaftsbetriebe.

Dort erklärt Pressesprecher Volker Lange, dass sich zwischen den beiden Rechtsabbiegerspuren auf der Ausfahrt Duissern ein 15 bis 20 cm großes Loch aufgetan hat. Am Mittwoch hätten Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe damit begonnen, dieses Loch weiter aufzureißen, um die Ursache dafür zu finden. „Wir hoffen, bis Freitag mit den Arbeiten fertig zu sein“, so Lange. Man hätte die Ausfahrt auch einspurig für den Verkehr offen lassen könne, aber dann wäre der Verkehr wohl zum Erliegen gekommen, „so fließt er zumindest“, sagt der Straßen-NRW-Sprecher.

Gefährliche Manöver auf der A 59

Wobei „fließen“ nicht unbedingt das richtige Wort ist, um den Verkehrszustand auf der A 59 an dieser Stelle zu beschreiben. Tausende Pendler, die von der A 42 und der A 40 auf die A 59 wechseln, um in Duissern in die Innenstadt abzubiegen, standen am Mittwoch vor rot-weiß gestreiften Barken und einem Durchfahrtverbotsschild. In der Folge bildete sich ein langer Stau auf zwei Spuren bis zur Ausfahrt Zentrum, was mitunter zu gefährlichen Manöver ortsunkundiger Fahrer führte, die in Sorge zu weit zu fahren, immer wieder versuchten sich in die Blechschlange auf den beiden rechten Spuren einzufädeln, und somit den Verkehr zum Erliegen brachten. Erst ab der Ausfahrt Hochfeld entspannte sich die Situation auf der A 59 wieder.

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