Politik

CDU nominiert Duo für die Bundestagswahl

Der Parteivorsitzende Thomas Mahlberg soll 2017 für die CDU in die Bundestagswahl gehen. Nominiert wurde auch Volker Mosblech

Der Parteivorsitzende Thomas Mahlberg soll 2017 für die CDU in die Bundestagswahl gehen. Nominiert wurde auch Volker Mosblech

Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.  Die Duisburger Union geht mit dem Parteivorsitzenden Thomas Mahlberg und mit Volker Mosblech in die Bundestagswahl im Herbst 2017.

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Mit deutlichen Mehrheiten schickt die CDU ihren Parteivorsitzenden Thomas Mahlberg und Volker Mosblech in den Bundestagswahlkampf 2017. Beide wurden am Donnerstagabend im Steinhof von der Kreisvertreterversammlung für die beiden Duisburger Wahlkreise nominiert.

Für 93,3 Prozent der Stimmen bedankte sich Thomas Mahlberg. Für den Buchholzer, der im Wahlkreis 115 antritt (Stadtbezirke Süd, Rheinhausen und Mitte ohne Duissern), stimmten 84 von 92 Delegierten bei zwei Enthaltungen und sechs Nein-Stimmen. Noch ein wenig besser fiel das Ergebnis für Volker Mosblech aus. Für den CDU-Bürgermeister, der im Wahlkreis 116 (Stadtbezirke Walsum, Hamborn, Meiderich/Beeck, Homberg/Ruhrort/Baerl und Duissern) antritt, stimmten 90 von 93 Delegierten, drei votierten mit Nein.

„Ich würde gern noch einmal in den Bundestag“, sagt der Hamborner. Der 61-Jährige muss nun ebenso wie der CDU-Kreisvorsitzende Mahlberg (51) darauf hoffen, dass die Partei sie aussichtsreich auf der Landesliste platziert. Im Rennen um die Direktmandate in den beiden Duisburger Wahlkreisen gelten die Sozialdemokraten Mahmut Özdemir (Norden) und Bärbel Bas (Süden) als klare Favoriten. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte Platz 50 auf der Landesliste Thomas Mahlberg überraschend in den Bundestag gebracht. Volker Mosblech (Platz 53) war erst im Sommer 2015 für den plötzlich verstorbenen Philipp Mißfelder nachgerückt.

Die beiden Abgeordneten kamen vom Essener CDU-Bundesparteitag in den Steinhof. Die dort beschlossenen Anträge nennt Thomas Mahlberg „eine gute Basis, um bei der Wahl zu bestehen. Die Diskussion war ausgesprochen fruchtbar und wegweisend.“ Auch in Duisburg würden die Christdemokraten „für CDU-pur kämpfen“. Worum es dabei geht, beschreibt der Leitantrag „Orientierung in schwierigen Zeiten“. Mahlberg: „Er wird in wesentlichen Teilen auch ins Wahlprogramm einfließen.“ Auch er persönlich stehe für alle getroffenen Entscheidungen, betont der CDU-Kreisvorsitzende.

Das gelte ausdrücklich auch für den umstrittenen Doppelpass-Beschluss auf Initiative der Jungen Union. „Ich fand den Antrag schlüssig, es ist eine gute Beschlusslage unserer Partei“, so Mahlberg. „Kinder sollten zwei Optionen haben, aber bei Erreichen der Volljährigkeit müssen sie sich für eine Staatsbürgerschaft entscheiden.“

„Ich bin gegen den Doppelpass“, sagt auch Volker Mosblech. „Wer in Deutschland lebt, muss sich irgendwann entscheiden. Ich glaube nicht daran, dass sich jemand besser integriert, der zwei Pässe hat.“

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