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Cafés gesucht: Mehrwegbecher-Projekt für Coffee-to-go

Lisa Prepens zeigt die bunten Cupforcup-Mehrwegbecher.

Foto: UDE

Lisa Prepens zeigt die bunten Cupforcup-Mehrwegbecher. Foto: UDE

Duisburg.   Coffee to go: Die praktischen bunten Becher gibt’s in Essen schon in einigen Cafés. In Duisburg bisher nur auf dem Uni-Campus.

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Pappbecher zum Mitnehmen gibt es überall – 80.000 wandern allein in Essen jährlich in den Müll. Das wollen Studierende der Universität Duisburg-Essen (UDE) ändern und machten sich auch konkrete Gedanken, wie sich dies umsetzen lässt. Herausgekommen ist ein Gemeinschaftsprojekt der UDE, der Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE), der Interessengemeinschaft Rüttenscheid (IGR) und der Firma Cupforcup aus Düsseldorf. Ziel ist ein stadtweites Pfandsystem mit Mehrwegbechern für den beliebten Coffee-to-go.

Aufkleber an der Eingangstür

Ab sofort können Gäste in mehreren Uni-Cafeterien in Duisburg und Essen sowie in Cafés und Bäckereien in Essen-Rüttenscheid das Cupforcup-Pfandsystem für Mehrwegbecher nutzen. Ein Aufkleber an der Eingangstür zeigt an, welche Kaffeeanbieter auf Nachhaltigkeit setzen. Hier bekommt man für einen Euro Pfand einen der bunten Mehrwegbecher aus recyclingfähigem Kunststoff. Ist die Tasse leer, gibt man sie einfach bei einem Partner-Café wieder ab. Beim nächsten Kaffeekauf kann man auch seinen schmutzigen Mehrwegbecher gegen einen neuen eintauschen.

Das Studierendenwerk Essen-Duisburg bietet den Mehrweg-Becher ab dem 10. Oktober in Duisburg vorerst nur im u-Café an der Uni-Bibliothek an. „Wenn das Angebot gut angenommen wird, bauen wir es natürlich weiter aus, etwa auf das Café Vision an der Mensa“, so Johanne Peito. „Da das Projekt in Essen entstanden ist, gibt es bisher noch keine weiteren Duisburger Cafés, die sich beteiligen.“

Für „Grüne Hauptstadt Europa“

„Wir sind gespannt, wie die Initiative ankommt“, so Estelle Fritz von der UDE. Sie leitete den von Uniaktivangebotenen „Zero Waste“-Workshop und das daraus entstandene Mehrwegbecherprojekt anlässlich der „Grünen Hauptstadt Europa – Essen 2017“. Beteiligte Cafés und Bäckereien in Essen sind: Bäcker Peter, Back Bord und die Bäckerei Troll in Rüttenscheid, die Kaffeerösterei Coffee Pirates, die Eisbar Sorelli’s in Rüttenscheid und Werden, das Café Glanzstück, das LindenQuartier und das Café Kucabi.

In Essen unterstützen die Rüttenscheider Kaufleute und die Entsorgungsbetriebe das Projekt und finanzieren den Cafés eine Teilnahme am Pfandsystem für ein Jahr.

InDuisburg werden noch weitere Cafés gesucht, die sich am Mehrwegsystem beteiligen wollen. Sie können sich melden unter: http://www.cupforcup.de/kontakt

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