Wohltätigkeit

BDKJ setzt in 72 Stunden soziale Projekte in Duisburg um

Die Stoppuhr aus Plüsch, die auch liebevoll Stoppi genannt wird,  ist das Maskottchen der Teilnehmer in Duisburg.

Die Stoppuhr aus Plüsch, die auch liebevoll Stoppi genannt wird, ist das Maskottchen der Teilnehmer in Duisburg.

Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.   18 Projektgruppen der Jugendorganisation mit über 400 Kindern und Jugendlichen packen in Duisburg gemeinnützige und interkulturelle Aufgaben an.

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Sie wollen dort anpacken, wo es sonst niemand tut. Bei der 72-Stunden-Aktion vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) realisieren Kinder und Jugendliche eine soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe. Für Duisburg haben sich bislang 18 Projektgruppen angemeldet.

Darunter sind drei Gruppen, die sich für die sogenannte „Get-It-Variante“ entschieden haben. Hierbei erfahren die Teilnehmer erst am Beginn der Aktionstage am 23. Mai, wofür sie sich einsetzen. Dazu gehört zum Beispiel die Verschönerung des Gartens einer sozial betreuten Wohnstätte für Jugendliche und junge Erwachsene in Homberg.

Pfadfinder organisieren Fest im Kinderdorf

„Wir hätten für unseren Garten gerne eine Grillstation und einen Kräutergarten. Damit es eine Begegnungsstätte wird“, sagt Melanie Dincklage von der Wohngruppe, „Ganz ehrlich: Wir schaffen das alleine im Alltag nicht.“ Die Pfadfinder vom Stamm St. Nikolaus haben sich ein eigenes Projekt überlegt. „Wir wollen beim Kinderdorf in Großenbaum ein Kinderfest organisieren und dort mit unseren Zelten übernachten“, berichtet Lars Schalek. Sie möchten neben Spiel- und Bastelangeboten auch noch etwas bauen, wovon die Kinder auch nach dem Projekt profitieren können.

Die Gruppe von Lina Wiechers hat sich auch vorgenommen, ein Fest zu organisieren. „Wir wollen im Hagenshof in Obermeiderich Generationen und Kulturen zusammenbringen“, sagt die 21-Jährige. Die Einnahmen aus dem Verkauf wollen sie für einem wohltätigen Zweck spenden.

Bauprojekte sind besonders beliebt

Bauprojekte seien laut Projektkoordinatorin Julia Rissmann immer besonders beliebt. Deshalb hat sich eine Gruppe das Ziel gesetzt, in 72 Stunden die Außenanlage eines Kindergartens zu verschönern. „Es gibt einen Tastweg, der aber nicht mehr funktioniert. Den wollen wir in der Zeit erneuern“, erklärt Ann-Sophie Kleinagel von der Pfarrjugend St. Petrus Canisius.

Oberbürgermeister und Schirmherr Sören Link freut sich über das Engagement der jungen Leute: „Es wird nicht nur über Verantwortung geredet, sondern auch gehandelt.“

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