Bauarbeiten in Duisburg

Bahnkunden atmen auf: Bauarbeiten an Aufzügen laufen

Rund 500.000 Euro kostet der Umbau des Aufzugs in Duisburg-Duissern.

Rund 500.000 Euro kostet der Umbau des Aufzugs in Duisburg-Duissern.

Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.  Die Stadt Duisburg erneuert die Aufzüge an den U-Bahnhaltestellen „König-Heinrich-Platz“, „Rathaus“ und „Duissern“. Was Kunden wissen müssen.

Alle, die auf Aufzüge angewiesen sind, um die unterirdisch fahrenden Straßenbahnen zu erreichen, können aufatmen. Aktuell erneuert die Stadt Duisburg die Aufzüge an den U-Bahnhaltestellen „König-Heinrich-Platz“, „Rathaus“ und „Duissern“.

Immer wieder beschwerten sich Kunden in Duisburg

In der Vergangenheit hatten sich immer wieder Bürger beklagt, dass sie die Bahnhöfe nicht nutzen konnten, weil die Aufzüge still stehen. Stattdessen wurde über Info-Tafeln erläutert, dass man an einem der anderen Bahnhöfe aussteigen soll. Unwürdige Szenen spielten sich ab: Rollstuhlfahrer mussten sich die Treppe hinunterquälen. Menschen mit Rollator verzichteten teilweise auf einen Ausflug in die Stadt. Wegen des Dauerärgernis hagelte es ständig Beschwerden bei der Stadt.

Aufzug ist eingerüstet

Immerhin: Aktuell wird am König-Heinrich-Platz gewerkelt. Der Aufzug ist eingerüstet, das Glas mit Holz verkleidet. Es ist allerdings nicht damit getan, die technischen Mängel zu beseitigen. „Im Laufe der Jahre haben sich die Sicherheitsbestimmungen geändert. Die müssen nun auf den neuesten Stand gebracht werden“, erklärt DVG-Sprecher Felix zur Nieden.

Konkret bedeutet das: Wenn ein Handwerker am Aufzug arbeitet und durch einen Fehler sich die Kabine dennoch in Bewegung setzt, muss genügend Rückzugsraum für den Mechaniker vorhanden sein. Das geht allerdings nicht, ohne noch einmal Umbauarbeiten an den Aufzug-Einhausungen vorzunehmen.

Geld aus dem Kidu-Topf

Der Aufzug an der Haltestelle „König-Heinrich-Platz“ soll laut Stadt Duisburg voraussichtlich im August funktionieren. An den Haltestellen „Rathaus“ und „Duissern“ werden sie voraussichtlich im Oktober wieder in Betrieb gehen. Allein in Duissern werden rund 500.000 Euro aus dem Topf für „Kommunale Investitionen für Duisburg“ (Kidu) bezahlt. Auch die anderen Haltestellen werden kein Schnäppchen. Auch dieses Geld kommt aus Kidu-Mitteln.

Die Stadt Duisburg ist Eigentümer der U-Bahnhöfe und somit auch für die Umbaumaßnahmen zuständig. Die Duisburger Verkehrsgesellschaft ist hingegen Nutzer und Betreiber. Entsprechend bitte die DVG ihre Fahrgäste um Verständnis für die Situation. Fahrgäste, die auf einen Aufzug angewiesen sind, sollten die Haltestelle „Duisburg-Hauptbahnhof“ nutzen. Alternativ können sie auf Busse ausweichen, die in die Innenstadt fahren.

Die DVG empfiehlt, die Bushaltestellen „Hauptbahnhof“, „Lehmbruck Museum“ (Nähe König-Heinrich-Platz) und „Schwanentor“ (Nähe Rathaus). Servicemitarbeiter helfen zudem bei der Benutzung der Fahrtreppen. Außerdem können Fahrgäste den DVG-Begleitservice buchen. Das Angebot ist für die Kunden kostenfrei.

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