Rassismus

Awo Duisburg stemmt sich vielfältig gegen Rassismus

Lesedauer: 2 Minuten
AWO-Geschäftsführer Veysel Keser zeigt ein Statementplakat gegen Rassismus in Duisburg ​

AWO-Geschäftsführer Veysel Keser zeigt ein Statementplakat gegen Rassismus in Duisburg ​

Foto: Awo Duisburg

Duisburg.  In den Internationalen Wochen gegen Rassismus plant die Awo Duisburg vielfältige Aktionen - mit Plakaten, Diskussionen, einem DJ und Live-Talk.

Die Awo-Duisburg beteiligt sich mit zahlreichen Aktionen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Bis zum 28. März werben unterschiedliche AWO-Institutionen auf deutlich sichtbare Weise für ein weltoffenes und tolerantes Zusammenleben in Duisburg.

Im Jahr 1966 rief die UN den 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus aus. 1979 wurde der Tag um eine Aktionswoche zu diesem Thema erweitertet. Veysel Keser, Geschäftsführer der Awo-Duisburg, erklärt dazu: „Die Corona-Pandemie ist das derzeit beherrschende Thema. Darüber hinaus dürfen wir nicht die Herausforderungen an eine offene und gerechte Gesellschaft aus dem Blick verlieren. Wenn wir während der Pandemie beispielsweise erleben, dass einzelnen Gruppen unreflektiert die Schuld an Ausbrüchen oder steigenden Inzidenzwerten gegeben wird.“

Veysel Keser stellt klar: „Rassismus, Vorurteile und Ausgrenzung von bestimmten Gruppen haben innerhalb der Awo keinen Platz und hatten nie Platz bei uns seit der Gründung 1919.“ Klar abzulesen ist das auf dem Banner „Awo gegen Rassismus“ am Awo-Ingenhammshof in Meiderich. Über die Mitarbeiter-App können auch die Awo-Beschäftigten mit einem Statement und einem Selfie Position beziehen.

Mahmut Özdemir lädt zur Gesprächsrunde: Vorbeugung von Rassismus

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Awo-Mitglied Mahmut Özdemir sucht über Facebook-Live sowie über die Konferenz-Plattform Zoom am Mittwoch, 17. März, um 18.30 Uhr, das Gespräch mit Wagma Bromand von der Awo-Integrationsagentur Meiderich und Rascha Abou-Soueid, Respekt-Coachin in Duisburg-Marxloh, die ebenfalls für die Awo-Integration arbeitet.

Im Mittelpunkt stehen dabei lebenspraktische Initiativen zur Vorbeugung und gesetzliche Maßnahmen gegen Rassismus und rassistische Diskriminierungen. Mit den beiden Awo-Frauen gleicht Mahmut Özdemir die Pläne aus der Hauptstadt mit Eindrücken aus der Praxis in Duisburg ab. Mitdiskutieren ist über die Chat-Funktion der Online-Kanäle ausdrücklich erwünscht.

Alles Wichtige zur Bundestagswahl in Duisburg

Botschaften gegen Rassismus auf allen Kanälen

Mit Kindern soll das Thema Diskriminierung interaktiv diskutiert werden. Die ehrenamtlichen Chancenpaten nutzen Plakatvorlagen, die sie unter der Überschrift „RassisMuss verhindert werden“ individuell ergänzen. Es gibt eine virtuelle Schreibwerkstatt. Und am Ende eine Online-Radioshow: DJ Carl, der als Chancenpate der Awo-Duisburg eng verbunden ist, stellt am 28. März eine Themensendung in Zusammenarbeit mit der Awo-Familienbildung ins Netz.

Veysel Keser freut die Initiative des Ehrenamtlers: „Während der Pandemie sind persönliche Begegnungen eingeschränkt. Wir nutzen deshalb die digitalen Medien, um unsere Botschaft zu senden. Dazu gehört auch, dass wir in den kommenden zwei Wochen über unsere Social-Media-Kanäle auf die Wochen gegen den Rassismus hinweisen und mit Unterstützung durch persönliche Stellungnahmen für ein gerechtes und gutes Miteinander in unserer Stadt eintreten.“

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Duisburg

Leserkommentare (6) Kommentar schreiben