Duisburg. Das Feuerwerk war der unbestrittene Höhepunkt des Ruhrorter Hafenfestes am Freitag. Doch diesmal fing es etwas später an. Der Grund verwundert.

Das Feuerwerk gehörte eindeutig zu den Höhepunkten des Ruhrorter Hafenfestes am Wochenende. Tausende Menschen hatten sich am Freitagabend auf der Duisburger Mühlenweide, entlang des Leinpfades oder auf der Homberger Seite postiert, um einen guten Blick auf das Spektakel am Himmel zu ergattern. Die Verwunderung war allerdings groß, als die Musik begann, die ersten Raketen aber auf sich warten ließen. Was war passiert?

[Nichts verpassen, was in Duisburg passiert: Hier für den täglichen Duisburg-Newsletter anmelden.]

Der Grund ist durchaus kurios: Zwar hatten Sicherheitsleute die Friedrich-Ebert-Brücke zwischen Ruhrort und Homberg für den Autoverkehr und Fußgänger rechtzeitig gesperrt und auch an anderen Stellen Durchgangsverbote eingerichtet: Zwei Anglern war es aber gelungen, hindurch zu schlüpfen. Sie waren mit ihren Ruten im Deichvorland auf Homberger Gebiet unterwegs – und damit in der Sicherheitszone des Feuerwerks. Das war zum Glück noch rechtzeitig aufgefallen.

Neuer Veranstalter Duisburg Kontor hat beim Feuerwerk „eine Schippe draufgepackt“

Alexander Klomparend, Sprecher von Duisburg-Kontor:nimmt die Situation mit Humor.
Alexander Klomparend, Sprecher von Duisburg-Kontor:nimmt die Situation mit Humor. © RR | DK

„Wir haben dann mit Radio Duisburg geklärt, dass die Übertragung unterbrochen wird und einige Minuten später musikalisch einen neuen Anlauf gestartet“, erklärt „Duisburg Kontor“-Sprecher Alexander Klomparend. Duisburg Kontor war in diesem Jahr erstmals Ausrichter des Hafenfestes und hat nach eigenen Aussagen „beim Feuerwerk nochmal eine Schippe draufgepackt.“

„Es ist mir ein Rätsel, wie es den Personen gelingen konnte, in den Bereich zu kommen. Und vor allem: Ob bei einem Feuerwerk über dem Rhein überhaupt Fische anbeißen würden“, kann Klomparend die Situation mit Humor nehmen.

Feuerwerk beim Hafenfest Ruhrort

weitere Videos

    Höhenfeuerwerk dauerte etwa eine halbe Stunde

    Ein paar Minuten später konnte das Spektakel schließlich über die Bühne gehen. Pinke und grüne Kreise malten sich am Himmel. Es regnete Sternchen, Funken sprühten und natürlich gab es auch wieder einen Licht-Wasserfall, der sich von der Brücke ergoss. Etwa eine halbe Stunde dauerte das Höhenfeuerwerk – und die zahlreichen Besucher waren sichtlich begeistert.