Duisburg. Die Duisburger Genossenschaft, die das Mercatorhaus realisieren wollte, ist Geschichte. Gibt es dennoch Hoffnung auf einen Bau? So gehts weiter.

Die Genossenschaft, die das historische Mercatorhaus im künftigen Mercatorquartier in der Duisburger Altstadt bauen sollte, ist Geschichte. Am Montagnachmittag hat sich die Vereinigung aufgelöst. Das Geld, das die mehr als 80 Mitglieder eingebracht haben, immerhin rund 350.000 Euro, wird zurückgezahlt. Damit ist eine Realisierung der Wirkungsstätte von Duisburgs wohl berühmtesten Gelehrten in weite Ferne gerückt. Einer Beerdigung sollte die Versammlung im Kultur- und Stadthistorischen Museum allerdings nicht gleichen.