Duisburg. Wie finanziert eine klamme Kommune wie Duisburg die starken Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst? Das sagen OB Link und Kämmerer Murrack.

Die Frage, wie die historisch starken Lohnerhöhungen im Öffentlichen Dienst finanziert werden, treibt Kämmerer und Bürger um. Der Bund der Steuerzahler NRW mahnt die Kommunen, die Personalkosten-Steigerungen nicht durch höhere Steuern und Abgaben auszugleichen. Müssen die Bürgerinnen und Bürger Duisburgs die Zeche für den „teuersten Tarifabschluss aller Zeiten“ (siehe Infobox) zahlen? Die Stadt meldete für 2022 zwar den achten ausgeglichenen Haushalt in Folge, und der Rat konnte jüngst erstmals seit vielen Jahren die hohen Grund- und Gewerbesteuern leicht senken (wir berichteten). Wegen der Altschulden und der neuen Zinssteigerungen aber steht die ehemalige Haushaltssicherungskommune weiter unter Druck.