Duisburg. Gegen den Krieg und für eine neue Friedensordnung demonstrieren die Teilnehmer des Ostermarsches. Das ist am Samstag in Duisburg geplant.

Zum Auftakt des Ostermarsches Rhein-Ruhr laden die Initiatoren am kommenden Samstag, 8. April, ab 10.30 Uhr zur Kundgebung am Kuhtor in Stadtmitte ein. Nach dem Zug durch die Innenstadt ist um 13 Uhr die Schlusskundgebung am Harry-Epstein-Platz geplant.

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„Seit 1960 rufen die bundesdeutschen Friedensgruppen auf zu den Ostermärschen – doch Krieg gehört noch immer zum weltpolitischen Alltag“, schreibt Jürgen Hagenguth für das Friedensforum Duisburg. Im Fokus steht auch in diesem Jahr der 2014 in der Ostukraine entbrannte bewaffnete Konflikt, der durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine eine seit dem 2. Weltkrieg in Europa nicht mehr gekannte Eskalation erreicht hat.

Forderungen: Neue Friedensordnung, Umweltschutz und soziale Sicherung

„Unsere Regierenden setzen auf Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die Hunger und soziale Ungleichheit weltweit verstärken. Rasant steigende Energie- und Lebensmittelpreise sind auch in Deutschland die Folge und treffen uns alle, besonders die Geringverdienenden“, so das Friedensforum. Neben einer neuen europäischen Friedensordnung gehört deshalb auch der Klimaschutz und die soziale Sicherung zu den Forderungen am Samstag.

Die Rednerliste am Kuhtor eröffnet die DGB Niederrhein-Vorsitzende Angelika Wagner, ab 12 Uhr geht’s dann über den Sonnenwall, Friedrich-Wilhelm-Platz, Friedrich-Wilhelm-Straße, Düsseldorfer Straße, Königstraße in Richtung Bahnhofsvorplatz zur Stele der deportierten Kinder. Anschließend geht’s per Bahn nach Düsseldorf zur Teilnahme am Ostermarsch Rheinland. Alle Informationen: http://s9y.ostermarsch-ruhr.de/