Duisburg. Duisburg profitiert von vielen Millionen Euro, die als Fördergelder in diverse Projekte fließen. Das sind die Schattenseiten des Geldsegens.

Wo baufällige Schulen renoviert, marode Brücken erneuert, kaputte Radwege repariert und neue Kunstrasenplätze angelegt werden müssen, geht in einer finanzschwachen Stadt wie Duisburg nichts ohne Fördermittel. Fast drei Viertel des Geldes kommen für solche Projekte vom Bund, vom Land NRW oder von der EU aus Brüssel. Doch weil die Fördergeber Bedingungen stellen, ist die Unterstützung Segen und Last zugleich. „Das sind goldene Zügel“, sagt Baudezernent Martin Linne, „wir kastrieren uns bei der kommunalen Selbstverwaltung.“