Duisburg. Die Sparkasse Duisburg enttäuscht als Anstalt des öffentlichen Rechts. Warum es nachvollziehbar ist, dass sich viele Kleinsparer betrogen fühlen.

An die Sparkassen dürfen Kunden andere Ansprüche stellen als an Privatbanken. So ist auch die Sparkasse Duisburg eine Anstalt des öffentlichen Rechts, getragen von den Städten Duisburg und Kamp-Lintfort. Das Sparkassengesetz schreibt ihr vor, im öffentlichen Auftrag zu handeln. Sie soll dem Gemeinwohl verpflichtet sein: „Gewinnerzielung ist nicht Hauptzweck des Geschäftsbetriebes“. Sie soll die „finanzielle Eigenvorsorge und Selbstverantwortung“ auch der weniger Betuchten fördern. Umso enttäuschender ist, wie kundenunfreundlich die Sparkasse Duisburg mit tausenden treuen Prämiensparern umgeht.