Duisburg. Der Staake-Abschied ist ein feiger Kompromiss und verhindert Fragen nach dem Pflichtbewusstsein von Kontrolleuren und Kollegen. Ein Kommentar.

Der Duisburger Hafen und sein langjähriges Aushängeschild Erich Staake trennen sich nach einer fast 23-jährigen Ära und einer eskalierten Impfaffäre – ohne sich mehr als nötig weh zu tun. Gesichtswahrung ist das Leitmotiv dieses „Deals“, wie die beteiligten Berater wohl sagen werden. Diese Trennung ist ein feiger Kompromiss, dessen Vorteile für die Beteiligten auf der Hand liegen.