Duisburg. Der DGB Duisburg erinnerte an den Beginn des Zweiten Weltkrieges. Angehende Erzieher des Sophie-Scholl-Berufskollegs zeigen ihre Ausstellung.

Die Regenbogenflagge, auf der Frieden steht, wehte links neben dem Rathaus-Eingang. Auf der anderen Seite hing ein Plakat, darauf wird „Ab- statt Aufrüsten“ gefordert: Der Duisburger Stadtverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) erinnerte am Montag an den Antikriegstag am 1. September.

Vor 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen. „Nach diesem grauenhaften Vernichtungskrieg der Nazis haben wir allen Anlass daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Rassismus führen kann“, sagt am Montagabend die DGB-Vorsitzende Angelika Wagner und verwies auf die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg: „Die Feinde der Demokratie haben mit Hass, Angst und Gewalt gearbeitet – das ist aber niemals die Lösung!“