Die Stadtwerke spendieren der Stadt fünf Millionen Wasser fürs Gießen von Bäumen, Sträuchern und Grünanlagen, die unter der schon wochenlangen Hitze und Trockenheit leiden. Eine gute Tat, die Anerkennung verdient.
Die Wirtschaftsbetriebe schicken noch mehr Fahrzeuge und noch mehr Personal in alle Teile der Stadt, wo notleidende Pflanzen gegossen werden müssen. Hut ab für so viel Einsatz.
Und in allen Stadtteilen gehen Bürgerinnen und Bürger mit Schlauch, Eimer und Gießkanne an die Arbeit, um zu wässern, was Wasser braucht. Ohne Entgelt, oft ohne Gedanken an die folgende Wasserrechnung, aber Tag für Tag, morgens, tagsüber und abends. Toll, was in vielen Teilen dieser Stadt an bürgerlichem Engagement angesichts der klimatischen Herausforderung zu sehen ist.
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Wendet man den Blick vom darbenden Grün auf die Statistik der Arbeitsverwaltung, zeigt sich Erfreuliches. Die Arbeitslosigkeit geht spürbar zurück, ein großes Problem der Stadt Duisburg wird endlich etwas kleiner. Aber noch immer sind in den Revierstädten prozentual mehr Menschen ohne Arbeit als in vielen anderen Teilen der Republik. Ein Sozialer Arbeitsmarkt könnte Entlastung mit sich bringen. Die Forderung der SPD-Bundestagsabgeordneten Bas und Özdemir nach einem großen Duisburger Anteil ist nur konsequent.