Oberbürgermeister Sören Link und Franz-Josef Overbeck, Bischof des Bistums Essen begrüßen die Einigung über die Fusion von Thyssenkrupp-Steel und Tata Steel.

„Das ist ein guter Tag für den Stahl in Duisburg, die Kollegen von Thyssenkrupp und ihre Familien“, so OB Link. „Bis 2026 wird es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Damit gibt es endlich Klarheit und Sicherheit für alle Mitarbeiter am größten Stahlstandort Europas. Selbstverständlich werde ich den weiteren Prozess wie bisher eng begleiten und gehe natürlich davon aus, dass die Absprachen und Verträge zwischen IG Metall und dem Arbeitgeber eingehalten werden.“

OB Sören Link begrüßt die Stahlfusion.
OB Sören Link begrüßt die Stahlfusion. © Matthias Graben

Die Sozialpartnerschaft von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite habe sich wieder einmal bewährt, so Ruhrbischof Overbeck. „Ich bin sehr froh und allen Beteiligten dankbar, dass sich für die Stahlarbeiter in NRW mit der Aufsichtsratsentscheidung bei ThyssenKrupp eine gute Zukunftsperspektive bietet.“

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck: Sozialpartnerschaft hat sich bewährt.
Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck: Sozialpartnerschaft hat sich bewährt. © Socrates Tassos

Die Entscheidung für die Stahlsparte ermutige und zeige erneut, „dass es möglich ist und sich lohnt, wirtschaftliche und soziale Dimensionen komplexer Unternehmensentscheidungen zusammen zu denken und zu berücksichtigen“. Für den Bischof gehört dies zur sozialen Marktwirtschaft, „die es glaubwürdig zu gestalten und gegen Angriffe zu verteidigen gilt. Davon profitieren wir seit langem.“