Stadtplanung

Alter Baumbestand in der City soll neuen Bäumen weichen

Der alte Baumbestand von derzeit etwa  30 Ahorn-, Eichen- und Götterbäumen der Friedrich-Wilhelm-Straße soll nach dem Willen der Stadtplaner abgeholzt und durch einen robusteren Straßenbaum ersetzt werden. 

Foto: DANIEL ELKE

Der alte Baumbestand von derzeit etwa 30 Ahorn-, Eichen- und Götterbäumen der Friedrich-Wilhelm-Straße soll nach dem Willen der Stadtplaner abgeholzt und durch einen robusteren Straßenbaum ersetzt werden.  Foto: DANIEL ELKE

Duisburg.   Der Teilabschnitt der Friedrich-Wilhelm-Straße zwischen Hbf und Museum soll für 2,5 Mio. Euro bis 2019 in einen „Boulevard“ verwandelt werden.

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Zu uneinheitlich, zu schlechte Bodenverhältnisse, nicht standortgerecht: Der komplette alte Baumbestand von derzeit etwa 30 Ahorn-, Eichen- und Götterbäumen auf der Innenstadt-Hauptverkehrsachse Friedrich-Wilhelm-Straße, zwischen dem Lehmbruck-Museum und der Hohe Straße, soll nach dem Willen der Stadtplaner im kommenden Jahr abgeholzt und einheitlich durch einen robusteren Straßenbaum (Silberlinde) ersetzt werden.

Das planerische Ziel: Der Teilabschnitt der Friedrich-Wilhelm-Straße zwischen dem Hauptbahnhof und dem Lehmbruck-Museum soll mit einem finanziellen Aufwand von 2,5 Millionen Euro in einen so genannten „Boulevard“, in eine breite Prachtstraße verwandelt werden.

Auf dem Mittelstreifen drei Elektro-Ladesäulen

Sie soll bekanntlich von vier auf zwei breitere Fahrspuren umgestaltet werden. Über dieses Maßnahmen-Paket muss der Rat der Stadt am 27. November befinden, nachdem sich bereits heute die Bezirksvertretung Mitte der Pläne annehmen wird. Schon vor einem Jahr hatte der Rat die grobe Entwurfsplanung zur Umgestaltung der Friedrich-Wilhelm-Straße beschlossen.

Jetzt geht es um „Grünes Licht“, das die Verwaltung von der Politik für diese Gestaltungs-Planungen erbittet:

Verkehre, Parken: Die Straße soll von vier- auf zweispurig zurückgebaut werden, auf beiden Seiten soll eine feste Busspur installiert werden. Die Haltestelle Lehmbruck Museum wird erneuert. Der Radverkehr soll auf die Busspur gelegt werden. Auf dem neuen Mittelstreifen sollen drei Elektro-Ladesäulen errichtet werden, die Mittelinsel ist als der zentrale Ort zum Parken vorgesehen. Zudem soll diese Mittelinsel ein komfortableres Verlassen und Einsteigen in das Auto als bisher ermöglichen. Die Straße soll an drei Stellen zur besseren Sicherheit der Fußgänger gepflasterte Gehwegüberfahrten erhalten.

Baubeginn, so die Verwaltung, könnte in 2018 erfolgen

Gestaltung, Material: Für ein sicheres Begehen und zum Schutz gegen kriminelle Übergriffe sei eine umfassende Beleuchtungsanlage erforderlich, ein lichttechnischer Entwurf liege vor. Wege sollen gefärbten Asphalt bekommen.


Pflanzkonzept: Die Neuordnung des Verkehrs wie die einheitliche Gestaltung des Straßenraumes soll nach dem Willlen der Stadtplaner mit einem Pflanzkonzept unterstützt werden. Zentraler Punkt: Eine komplette Neubepflanzung des Mittelstreifen mit einer einheitlichen Sorte an Straßenbäumen ist geplant. Durch den alten Baumbestand wirke der Straßenraum „ungegliedert“.

Der alte Bestand soll deshalb durch eine Reihe großkroniger Laubbäume (Silberlinde) ersetzt werden. Zudem soll der Mittelstreifen der Friedrich-Wilhelm-Straße künftig durch die Anpflanzung von niedrigen Hecken-Elementen zwischen den neuen Straßenbäumen künftig für Fußgänger das Überqueren der Straße außerhalb der Übergange unterbinden.

Baubeginn, so die Verwaltung, könnte in 2018 erfolgen. Geplante Bauzeit: zirka ein Jahr.

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