Bildung

Aletta-Haniel-Programm verabschiedet Absolventen

Auf dem Haniel-Campus in Ruhrort wurden die Absolventen des Aletta-Haniel-Programms verabschiedet. 18 Jugendlichen waren drei Jahre in dem von der Haniel-Stiftung finanzierten Programm.

Auf dem Haniel-Campus in Ruhrort wurden die Absolventen des Aletta-Haniel-Programms verabschiedet. 18 Jugendlichen waren drei Jahre in dem von der Haniel-Stiftung finanzierten Programm.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Seit zehn Jahren unterstützt das Aletta-Haniel-Programm Schüler der Ruhrorter Gesamtschule. Jetzt wurde der achte Jahrgangs verabschiedet.

Drei Jahre lang haben sie gelernt, sich angestrengt, sich helfen lassen. Jetzt gab’s für den achten Jahrgang des Aletta-Haniel-Programms den verdienten Lohn: 18 Schülerinnen und Schüler der Ruhrorter Gesamtschule haben nach der zehnten Klassen den Abschluss geschafft, gehen jetzt in eine Ausbildung oder wechseln in die gymnasiale Oberstufe.

Danach hatte es beim Start der Gruppe nicht ausgesehen. „Für fast die Hälfte lautete die Prognose Hauptschulabschluss“, berichten Schewa van Uden und Tirapong Schier vom kommunalen Integrationszentrum (KI), die seit Beginn des Programms vor zehn Jahren die Jugendlichen betreuen.

Der Wille muss erkennbar sein

Mädchen und Jungen zu unterstützen, die das Potenzial haben, ein höheres Bildungsziel zu erreichen, das ist das Ziel des Programms, das von der Haniel-Stiftung finanziert wird. Die Jugendlichen bekommen Hilfe bei Bewerbungen und können bei den zahlreichen Partnerfirmen des Programms Praktika absolvieren.

Darunter sind Jungs wie Murat Seli. Der Syrer, der schnell Deutsch sprach und bald in der Regelklasse lernte, kann nun mit Hilfe eines Stipendiums die Oberstufe besuchen. Ihm gratulierte Dr. Rupert Antes, Geschäftsführer der Haniel-Stiftung ebenso wie Ralf Krumpholz, Dezernent für Integration der Stadt. Insgesamt haben neun von zehn Absolventen den gewünschten Ausbildungsplatz bekommen, einer wechselt zum Berufskolleg, acht weitere in die gymnasiale Oberstufe. „Eine gute Quote“, findet Schewa van Uden, die allerdings neun Schülern auch die vorzeitige „Kündigung“ schickte. „Der Wille muss erkennbar sein“, sagt sie.

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