Feuerwehr

Absperrung in Meiderich wegen rauchender Phosphorgranate

Im Umkreis von 100 Meter um die Baugrube sperrte die Polizei die Fundstelle der Granate ab.

Foto: Marco Kneise

Im Umkreis von 100 Meter um die Baugrube sperrte die Polizei die Fundstelle der Granate ab.

Duisburg.   In Duisburg-Meiderich ist bei Bauarbeiten Freitagmorgen eine Weltkriegs-Phosphorgranate in Brand geraten. Sie wurde schnell unschädlich gemacht.

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Bei Bauarbeiten auf der Gartsträucherstraße/Nombericher Platz in Duisburg-Meiderich wurde am Freitagmorgen eine beschädigte Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Polizei und Feuerwehr sicherten die Umgebung ab.

Wegen aufsteigender Rauchwolken hatten Bauarbeiter gegen 9.40 Uhr die Feuerwehr verständigt. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort eine beschädigte Phosphorgranate als Ursache für die Rauchentwicklung ausfindig machen. Die Granate war offenbar bei den Baggerarbeiten ausgegraben worden. Da Phosphor mit Luft reagiert, fing die Granate an zu qualmen. Als Sofortmaßnahme wurde sie zunächst mit Sand abgedeckt und parallel dazu der Kampfmittelräumdienst verständigt.

Die Einsatzstelle wurde im Umkreis von ca. 100 Metern abgesperrt. Eine angrenzende Schule sowie ein benachbarter Kindergarten wurden angewiesen, alle Personen im Gebäude zu belassen. Vorsorglich wurden die Arbeiter vom Rettungsdienst untersucht. Verletzt wurde jedoch niemand, so die Stadt.

Gegen 11.15 Uhr war der Einsatz beendet, nachdem sich der Kampfmittelräumdienst der Granate angenommen und sie sicher entsorgt hatte.

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