Landespolizei

25.000 offene Rechnungen: NRW-Polizei bezahlt zu spät

Vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg aus wird die Einführung des neuen Rechnungswesens gesteuert.

Vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg aus wird die Einführung des neuen Rechnungswesens gesteuert.

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Die Polizei NRW hat ein neues Rechnungswesen eingeführt. Jetzt hakt es beim Bezahlen von Rechnungen. Sie bittet Vertragspartner um Geduld.

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Die NRW-Polizei kann derzeit ihre Rechnungen nicht bezahlen. Deshalb flattern reihenweise Mahnungen ins Haus. Sie bittet ihre Vertragspartner um Verständnis und verspricht, zeitnah alle Rückstände abzuarbeiten.

Schuld am Zahlstau ist ein zentralisiertes neues Rechnungswesen, das seit Januar eingeführt wird. Seither kommt es offenbar zu Zahlungsverzögerungen, die rund 25.000 Rechnungen betreffen.

Die Polizei begleiche jährlich fast eine halbe Million Rechnungen. "Wir bedauern die Verzögerungen sehr. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die offenen Forderungen schnellstmöglich zu begleichen", sagt Wolfgang Weber, der beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) in Duisburg für das Projekt verantwortlich ist.

Gesamt-Haushalt der NRW-Polizei beträgt 3 Milliarden Euro

Drei Milliarden Euro beträgt der Haushalt der NRW-Polizei, zu über 30.000 Geschäftspartnern pflege man Kontakt. Die 100 wichtigsten Lieferanten seien im Vorfeld über die Systemumstellung informiert worden. Eine neue Bearbeitungs- und Buchungssoftware ist ebenfalls eingeführt worden. Damit sollen die Haushaltsmittel künftig besser geplant und kontrolliert werden.

Betroffene Firmen können sich an ihre üblichen Ansprechpartner wenden, es gibt aber auch eine zentrale E-Mail-Adresse des LZPD: EPOSAnfrage.LZPD@polizei.nrw.de

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