Rechtsextremismus

Wieder Einsatz wegen Rechten auf Düsseldorfer Spielplatz

Mitglieder der rechtsextremistischen „Bruderschaft Deutschland“ auf einer Demonstration in Duisburg. In ihrer Hochburg Garath treffen sich die Rechten gerne auf einem Spielplatz. das ist wegen der aktuellen Corona-Regelungen nicht mehr gestattet.

Mitglieder der rechtsextremistischen „Bruderschaft Deutschland“ auf einer Demonstration in Duisburg. In ihrer Hochburg Garath treffen sich die Rechten gerne auf einem Spielplatz. das ist wegen der aktuellen Corona-Regelungen nicht mehr gestattet.

Foto: Christoph Reichwein

Düsseldorf.  Die Düsseldorfer Polizei wurde erneut zu einem beliebten Treffpunkt von Rechtsextremisten gerufen. Es wurden Platzverweise ausgesprochen.

Die Polizei wurde am Donnerstag erneut zu einem Spielplatz an der Garather Peter-Behrens-Straße gerufen. Der Platz gilt als beliebter Treffpunkt der rechtsextremen Gruppierung „Bruderschaft Deutschland“.

In der Vergangenheit war es dort auch zu Pöbeleien seitens der Rechten gekommen, wie die Linken-Fraktionschefin im Stadtrat, Angelika Kraft-Dlangamandla berichtet. „Es ist unglaublich, dass sich die Bruderschaft trotz Corona, trotz Erlass der Landesregierung, da versammelt“, sagt sie.

Straftat erst ab zehn Personen

„Wir haben einen Hinweis bekommen, dass sich acht Personen dort aufhielten“, bestätigt ein Sprecher der Polizei. „Als die Kollegen eintrafen, waren es noch fünf. Es wurden die Personalien aufgenommen und Platzverweise erteilt.“ Dabei habe man es belassen.

„Im Straftatenbereich befinden wir uns nach dem neuen Gesetz erst ab zehn Personen. Darunter weisen wir die Leute nur darauf hin, dass solche Versammlungen jetzt verboten sind.“

Leserkommentare (2) Kommentar schreiben