Flughafen Düsseldorf

Studie zu Kontrollen an Flughafen deckt Misswirtschaft auf

Seit Wochen im Stress, vor allem weil Personal fehlt: Sicherheitskontrollen am Flughafen Düsseldorf.

Foto: Kai Kitschenberg

Seit Wochen im Stress, vor allem weil Personal fehlt: Sicherheitskontrollen am Flughafen Düsseldorf. Foto: Kai Kitschenberg

Düsseldorf.   Forscher der Uni Duisburg-Essen haben die Arbeitsbedingungen in der Fluggastkontrollen untersucht. Viele Gründe für schlechte Situation.

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Immer wieder gibt es Ärger um lange Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Das ist nicht nur aktuell in Düsseldorf so. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen hat für eine Studie die Arbeits- und Rahmenbedingungen in der Fluggastkontrollen untersucht. Die IAQ-Forscherinnen Dr. Claudia Weinkopf und Christin Schröder haben in ihrer Untersuchung festgestellt, dass viele Kontrollkräfte über unregelmäßige Arbeitszeiten, hohe Belastungen und eine schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf klagen. Hinzu kommen eine erhebliche Personalfluktuation, oft nur befristete Arbeitsverträge und ein schlechtes Betriebsklima.

„Förderlich wäre, wenn die Bundespolizei und andere öffentliche Akteure ihre Vorgaben und Praktiken verändern würden“, konstatieren die IAQ-Forscherinnen. Dies betrifft insbesondere die Personaleinsatzplanung. Die Vorgaben zur Personalbesetzung der Kontrollstellen variieren in Deutschland inzwischen teilweise im 30-Minuten-Takt, und die Beschäftigten erfahren erst kurz vorher, wann sie im Folgemonat arbeiten müssen.

An anderen internationalen Flughäfen wie San Francisco oder Zürich ist das anders geregelt – Einsatzpläne werden mit einem deutlich längeren Vorlauf bekannt gegeben.

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