Auszeichnung

St. Galler Kulturpreis für Ballett-Chef Martin Schläpfer

Der Tänzer und Choreograph Martin Schläpfer von der Deutschen Oper am Rhein wird in St. Gallen mit einem bedeutenden Kulturpreis ausgezeichnet.

Der Tänzer und Choreograph Martin Schläpfer von der Deutschen Oper am Rhein wird in St. Gallen mit einem bedeutenden Kulturpreis ausgezeichnet.

Foto: Deutsche Oper

Düsseldorf/Duisburg.  Der Ballett-Chef der Deutschen Oper am Rhein freut sich über einen Preis aus seiner Heimat. In St. Gallen wurde er in den 70er Jahren entdeckt.

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Als eine Anerkennung von besonderem Gewicht empfindet der mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Tänzer und Choreograph Martin Schläpfer die Ehrung mit dem St. Galler Kulturpreis: „Ich finde das wunderbar, es freut mich wirklich, weil es ein Preis aus meiner Heimat ist“, sagt Schläpfer, der sich derzeit in der Kreationsphase für „Cellokonzert“, seiner letzten Uraufführung mit dem Ballett am Rhein/Düsseldorf/Duisburg), befindet.

In St. Gallen präsentiert Schläpfer erstmals zwei Kreationen

Der große St. Galler Kulturpreis wird alle drei Jahre an bedeutende schweizer Kulturschaffende aus verschiedenen Sparten verliehen. Zur Preisverleihung am 2. Dezember in St. Gallen begleiten ihn drei langjährige Tänzerinnen und Tänzer und bringen dort erstmals zwei seiner Kreationen auf die Bühne.

Martin Schläpfers Weltkarriere nahm in den 70er Jahren in St. Gallen ihren Anfang, wo die Ballettlehrerin Marianne Fuchs beim Schlittschuhlaufen auf sein tänzerisches Talent aufmerksam wurde. Nach nur einundeinhalb Jahren Unterricht gewann Schläpfer beim renommierten Prix de Lausanne ein Stipendium für die Royal Ballet School in London. Von dort ging er als Solotänzer nach Basel und ins kanadische Winnipeg, gründete später eine Ballettschule und wurde 1994 Direktor des Berner Balletts. 1999 bis 2009 leitete er das Ballett Mainz, und steht seither an der Spitze des Balletts am Rhein.

Zur nächsten Spielzeit übernimmt Martin Schläpfer die Direktion des Wiener Staatsballetts.

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