„Fridays for Future“

Maßnahmen gegen Streik: Schüler protestieren vor Ministerium

Schüler protestieren vor dem Landtag in Düsseldorf. (Archivbild)

Schüler protestieren vor dem Landtag in Düsseldorf. (Archivbild)

Foto: Roland Weihrauch

NRW hat zum Umgang mit Schülerstreiks Anweisungen an Lehrer geschickt. Dagegen wollen am Donnerstag (21.2.) Düsseldorfer Schüler protestieren.

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Die Organisatoren der Düsseldorfer Schüler-Demos „Fridays for Future“ kündigen für Donnerstag (21. Februar) von 16.30 bis 17.30 Uhr eine Spontankundgebung vor dem NRW-Bildungsministerium an der Völklinger Straße an.

„Die Kundgebung ist eine Reaktion auf die Drohungen des Bildungsministeriums, insbesondere der Bildungsministerin Yvonne Gebauer und des Staatssekretärs Mathias Richter, Schülerinnen und Schüler von den freitäglichen Klimademonstrationen fernzuhalten bzw. zu entfernen und Schulverweise bei mehrmaligen Verstößen durchzusetzen“, sagte gestern der Düsseldorfer Schüler Lukas Mielczarek.

Inspiriert von Greta Thunberg

„Gegen diese mitunter kompetenzüberschreitenden Drohungen des Ministeriums positionieren wir uns deutlich, und möchten mit einer Spontankundgebung ein Zeichen für das Recht auf Versammlungsfreiheit und das Recht auf freie Bildung setzen.“

Inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament streikt, gehen seit mehreren Wochen junge Menschen in ganz Deutschland freitags auf die Straße. Auch in Düsseldorf. Sie fordern ein sofortiges Umlenken der Politik und fühlen sich von Bundes- und Landesregierung nicht mehr vertreten.

„Wir streiken für eine Zukunft, die es unter den gegenwärtigen Bedingungen so nicht mehr geben wird. Insofern ist der Schulstreik zwingend notwendig, um der Dringlichkeit der gesamten Klimadebatte den nötigen Ausdruck zu verleihen“, sagt Lukas Mielczarek.

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