Japan-Tag

Japan-Tag 2019: Diese Highlights erwarten die Besucher

Für die Cosplayer ist der Japan-Tag an der Düsseldorfer Rheinpromenade der Treffpunkt des Jahres.

Für die Cosplayer ist der Japan-Tag an der Düsseldorfer Rheinpromenade der Treffpunkt des Jahres.

Düsseldorf.   Die japanische Gemeinde in Düsseldorf feiert am 25. Mai zum 18. Mal den Japan-Tag. An der Rheinuferpromenade werden 600.000 Besucher erwartet.

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Am 25. Mai feiert die japanische Gemeinde gemeinsam mit den Bürgern Düsseldorfs und Besuchern aus der ganzen Welt zum 18. Mal den Japan-Tag Düsseldorf/NRW. 90 Zelte entlang der Rheinuferpromenade und drei Bühnen sorgen ab 12 Uhr für ein Programm, das viele Facetten der japanischen Kultur erlebbar macht.

Der große Höhepunkt am Abend wird um 23 Uhr das spektakuläre japanische Feuerwerk zum Thema „Reise nach Japan“ sein, das von Feuerwerksmeister Hideki Kubota in Szene gesetzt wird. Der Festtag am Samstag steht unter besonderen Vorzeichen: direkt vor dem Beginn des Festes wird die offizielle Partnerschaft Düsseldorfs mit der Präfektur Chiba feierlich besiegelt.

Wirtschaftstag Japan schließt sich an Festtag an

Der Wirtschaftstag Japan, zwei Tage später, am 27. Mai, wird sich in diesem Jahr unter anderem mit dem zukunftsrelevanten Thema „Künstliche Intelligenz“ beschäftigen.

Auch NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart war beim Pressetermin am Montag (13. Mai) in Düsseldorf dabei: „Der nun bereits zum 18. Mal stattfindende Japan-Tag Düsseldorf/NRW unterstreicht die große Verbundenheit mit Japan und speziell der japanischen Gemeinde hier vor Ort. Besonders freue er sich über das Thema des diesjährigen Wirtschaftstages Japan.

„Künstliche Intelligenz wird sowohl die deutsche als auch die japanische Industrie und Gesellschaft nachhaltig verändern“, so Pinkwart weiter. „Ich sehe große Chancen in einer noch engeren Zusammenarbeit in diesem wichtigen Zukunftsfeld.“

Cosplayer treffen sich an der Reuterkaserne

Von der Reuterkaserne bis zur Wiese vor dem Landtag steht an diesem Tag gesamte Rheinuferpromenade komplett im Zeichen Japans. Popkulturelle Angebote für Fans von Manga und Cosplay finden sich an der Reuterkaserne, bei der Bühne am Mannesmannufer und auch im südlichen Bereich auf der Wiese am Landtag.

Überall dort werden sich die bunt verkleideten Cosplayer in ihren Kostümen treffen. Die vielen Schilder mit „Free Hugs“-Aufschrift sind selbst zu einem Symbol des friedlichen Festes geworden.

Rahmenprogramm in der ganzen Stadt

Der Bereich am Johannes-Rau-Platz ist die Heimat der Sportbühne und des Kinderprogramms. Während auf der Sportbühne japanische Kampfkünste wie Judo, Karate oder Kendo vorgestellt werden, können Kinder ihren Bewegungsdrang im Klettergarten, beim Trampolinspringen oder Sumoringen ausleben.

Der Japan-Tag findet aber nicht nur am Rheinufer statt. Ein umfangreiches und attraktives Rahmenprogramm ergänzt das Angebot und eröffnet Besuchern die Möglichkeit, sich vertiefend mit besonderen Aspekten der japanischen Kultur zu beschäftigen. Im Eko-Haus in Niederkassel kann zum Beispiel zwischen 13 und 18 Uhr der große Tempelgarten besichtigt und eine Zeremonie zur Geburt des Gründers des Shin-Buddhismus verfolgt werden.

Das Black Box-Kino im Filmmuseum zeigt am Japan-Tag zwischen 12 und 22 Uhr fast nonstop Filme aus dem Land der aufgehenden Sonne. Im Stadtmuseum kann auch am Japan-Tag die Ausstellung „unDgleich!“ besucht werden – ein Projekt der Japanischen Internationalen Schule und des Cecilien-Gymnasiums zum Zusammenleben von Japanern und Düsseldorfern. Zwischen 13 und 16 Uhr bietet das Museum zudem eine Einführung in das japanische Schriftsystem „Katakana“ und in Origami, die japanische Kunst des Papierfaltens.

Großes Feuerwerk schließt das Fest ab

Der musikalische Top-Act des Japan-Tages wird um 21.40 Uhr die Band Kurofune sein, die traditionelle japanische Musik mit Jazz-Elementen mixt. Dabei kommt eine Laute mit drei Saiten ebenso zum Einsatz wie moderne Instrumente. Das Lauteninstrument repräsentiert die traditionelle Musik aus dem Norden Japans, während der traditionelle Gesangsstil der Sängerin Anna Sato seinen Ursprung auf den Amami-Inseln im Süden Japans hat.

Im Anschluss an das Konzert startet Feuerwerker Hideki Kubota dann sein pyrotechnisches Kopfkino. Vom Startplatz auf den Oberkasseler Rheinwiesen aus nimmt er Zehntausende von Zuschauern entlang der Rheinuferpromenade mit auf eine Reise der Fantasie nach Japan. Fünf Szenen von insgesamt rund 25 Minuten Dauer werden symbolisch ein japanisches Fest mit Taiko-Trommeln, die Welt der Manga-Figuren oder mit dem fulminanten Goldregen auch die Kirschblüte Japans darstellen.

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